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Archive for February 2007

Erster Advents Sonntag: Leben mit einer Intensität des Weltendes

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Erster Advents Sonntag Dzember 3, 2006

Jeremiah 33:14-16 Psalm 25:1-10 1 Thess. 3:9-13 Luke 21:25-36

Leben Mit einer Intensität des Weltendes

Wieder einmal durch Gottes Gnade sind wir am Anfang eines neues Glaubens-Jahres, ich will nicht “Kirchenjahres” sagen, denn mehr steckt dahinter. Daher wird’s gemessen nicht wie die gewöhnliche Zeit, sondern die Zeit bevor der Herr kommt, die Zeit des kommenden Menchensohnes.

Wenn die Sonne aufgeht und wieder untergeht, dann sagen wir, das war ein Tag. Aber der Tag des Herrn ist anders und kann nicht mit Sonne, Mond, und Sternen gemessen werden.

Wann wird Jesus zu uns zurück kommen und wann wird die Gerechtigkeit in der Morgenröte anbrechen?

Während des Tages sind wir einigermassen wach und dann schlafen wir während der Nacht. Aber durch diese Regelmässigkeit kommt’s, dass wir durch die gewöhnliche Zeit einschlafen, obwohl wir glauben dass wir wach sind.

Wie können wir wach werden, beten, und stark werden um den kommenden, schrecklichen Geschehnissen zu entfliehen, bevor der Menschensohn kommt am Tage des Herrn?

Manchmal sind Leute zu allem Möglichen fähig. Sag mal wenn eine Kirche niederbrennt, dann engagiert sich die ganze Gemeinde sondergleichen und in der inbrünstigen Zusammenarbeit geschehen unglaubliche Wunder als die Kirche neu gebaut wird. Was für eine ausgezeichnete Zeit! Aber wie tragisch für eine Gemeinde wo ihre Kirche nicht niedergebrannt ist und keiner zeigt irgendwelch einen Glaubensmut, alle schlafen getrost beisammen, keiner ist engagiert, und keine Wunder der Liebe Gottes, welche aus Gottes Wort volbracht werden, geschehen. Eigentlich ist die Lage solch einer Kirche schlechter als die wo die Kirche niedergebrannt ist, denn die fast volle Gerechtigkeit des miteinander Lebens von Christi ist am Tage gekommen in die eine Kirche, aber alles blieb im gewöhnlichen Alltags-schlaf in der anderen, d. h., wirklich, eigentlich ist überhaupt keine Kirche bei den anderen da.

Wie kommen wir zum aufwachen, beten, stark werden um den schrecklichen Geschehnissen zu entfliehen, bevor dem Kommen des Mennschensohnes und der Tag des Herrn?

Mit meiner Frau, Nora, auf einem Spaziergang von zwei bis drei Stunden, mit viel Muskelkater danach, besuchten wir ausversehens ein Museum in einem Parkplatz. Es hiess “Rosie the Riveter”, “Rosie die Fesselnieterin” – verdolmetcht. Sie hat die Nieten in den Schiffen zusammengeschweisst, denn dort war im Zweiten Weltkrieg eine riesen Schiffbau Anlage, wo etwa 80,000 Frauen und 30,000 Schwarze die Schiffe für den Krieg bauten, die Männer, die fast alle als Soldaten draussen kämpften, zu unterstützen. Es gab auch solch Anlagen in den Süd Staaten, wo auch Kinder mitarbeiteten während des Krieges.

Nach dem Krieg ist das alles wieder eingeschlafen. Die Soldaten kamen zurück, übernahmen die Werkstätte der Frauen und der meisten Schwarzen, und es ging dann weiter fast wie beim alten. Frauen in die Küche bei den Kindern und im Schlafzimmer dazusein für den Mann; Schwarze in die Arbeitslosigkeit.

Warum braucht es ein Krieg zu sein? Warum können wir uns nicht für die Liebe und Gerechtigkeit Gottes so engagieren? Warum erwachen wir nicht vor dem Tage des Herrn, bevor die Nacht kommmt, worin kein Mensch arbeiten kann oder irgend-etwas tun kann?

Nehmen wir das Beispiel von 9-11 und die so-genannten andere Welt die danach entstanden ist. Wir sind echt anders geworden, ja, tatsächlich: das Schlechte in unseren Herzen hat sich wieder einmal gezeigt. Obwohl wir grosse Angst haben, dass nochmals so etwas passieren könnte, getrost schlafen wir wieder ein, als ob andere für uns sorgen werden, aber diejenigen schlafen auch ein, weil sie denken dass wir für sie sorgen werden und keiner hat Umschau, keiner ist wach.

Wir leben darauf hin: jeder ist sich selbst der Nächste, jeder ist sich selbst genug und schreckliche Sachen geschehen unter uns: JFK, der Präsident wurde erschossen, dann sein Bruder, Robert Kennedy, dann ein Prophet unter uns, Martin Luther King, Jr., und wie viele Lichter, die wir garnicht kennen, mehr. Schau mal wie viele in unseren Grossstädten tagtäglich ermordet werden. Jetzt gewöhnen wir uns daran dass zehn bis zwantzig Menschen auf einmal umgebracht werden und manchmal sind Kinder die Attentäter.

Wenn wir dann andere Länder beschauen und wie wir und andere dort hausen, dann können wir echt schaudern. Mit Iraq fang ich garnicht an. Aber es gibt Massen-Mord in Dafur, im Kongo, und wer kann Rawanda und Bosnia vergessen? Wir haben jetzt ein Weihnachts Tsunami erlebt und die Grossstadt, New Orleans, ist im Orkan Katrina untergegangen. Wir versuchen jetzt die Stadt wieder aufleben zu lassen.

Wir wollen Jesus Worte hören: “Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebet eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.”

Daher beten wir, dass Gott zu uns kommt, dass der Sohn Gottes, seine Sonne der Gerechtigkeit, aufgeht, und wir fangen an wach zu leben mit guten Werken zu walten, weil das Reich Gottes mit ihm kommt, in einer Zeit die nicht von Sonne, Mond, und Sternen gerechnet sein kann, sondern von der Geburt eines Königs und seinem kommenden Reich und unsere neue Geburt und unser Eingang darin zugleich. Daher heisst es, wach werden für die Zusammenarbeit in der Errettung, denn wir sehen wie die alte Welt, ausserhalb des Herrn Tages schrecklich vergeht.

“So seid alle Zeit wach,” heisst es, “und betet, dass ihr stark werdet zu entfliehen all diesem was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn” (Lukas 21:36).

Man sagt oft dass Jesus hier unrecht gehabt hat als er sagte, “Dieses Geschlecht wird nicht vergehen bis alles geschieht” (21:32). Aber in dem Jahr 70, knapp 37 Jahre später, wurden Jerusalem und Israel vertilgt für fast zwei Tausend Jahre. Die Welt für die Juden ist damals tatsächlich zu Ende gekommen, und ein neues Reich Gottes steht auf dem Plan und wächst, aber wir sind zu schläfrig und Christlich ungezogen weiter zu kommen.

Viele Jahre war ich ein Assistant von Prof. Robert Goeser. Der pflegte zu sagen – “Wir wollen Leben mit einer Weltendenden Intensität.” Dabei meinte er, dass das gewöhnliche, tragische Jahr zu Ende gekommen ist und der Tag des Herrn ist nahe herbeigekommen.

Ja, lasst uns den Schlaf aus unsere Augen reiben, das Ungute aus unseren Herzen tilgen, und mit der überwältigenden Liebe Gottes, dem Tag des Herrn entgegen treten, denn wir wollen mit Weltendender Intensität vor dem Herrn leben.

Vertraut [des Herrn] Wegen

und wandert in die Zeit!

Gott will dass Ihr ein Segen

Für seine Erde seid.

Der uns in frühen Zeiten

Das Leben eingehaucht,

Der wird uns dahin leiten

Wo er uns will und braucht.[1]

Amen.


[1] Kirchliches Monatsblatt, die Weihnachts Ausgabe, Dez. 2006/ Jan. 2007, 64. Jahr, Nr. 1 und 2, Medicine Hat, AB, Canada.

Written by peterkrey

February 28, 2007 at 3:32 pm

Third Advent Dec. 17, 2006 The Candle of Joy

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Third Advent December 17, 2006 The Candle of Joy

Zephaniah 3:14-20 The Psalm is Isaiah 12: 2-6 Phil. 4: 4-7 Luke 3: 7-18

Today we light the candle of joy and rejoicing. Let’s sing the canon, “Rejoice in the Lord Always.”

It is a well-known song, which can serve as a chorus for the epistle lesson, which I set to music.

Rejoice in the Lord always and again I say rejoice. (XX) (That is: clap twice.)

Rejoice in the Lord always and again I say rejoice. (XX)

Rejoice! Rejoice and again I say rejoice.

Rejoice! Rejoice and again I say rejoice.

Rejoice in the Lord always and again I say rejoice. (XX)

Let your gentleness be known to everyone, the Lord is near.

Do not worry about anything,

but in everything by prayer and supplication and with thanksgiving,

Let your requests be made known unto God.

And the peace of God that passes understanding keep your hearts and your minds in Christ Jesus.

Rejoice in the Lord always and again I say rejoice. (XX)

Rejoice in the Lord always and again I say rejoice. (XX)

Rejoice! Rejoice and again I say rejoice.

Rejoice! Rejoice and again I say rejoice.

Rejoice in the Lord always and again I say rejoice. (XX)

Thus for the First Advent our first candle was lit for waking us up.

The second candle was for our cleansing in baptism.

Our Third Candle is the candle of Joy.

This Sunday is the Sunday set apart for joy and rejoicing. It gives us a break from the severity of the Advent Season, which is otherwise filled with urgency and impending justice. But the joy of the Gospel is also present throughout the apocalyptic tone of this time and what is more, our rejoicing rises to a crescendo on Christmas Eve for the birth of our Savior.

Christian joy is far deeper than what the world calls happiness. It is not dependent on things we can buy or possessions that fill us with false promises of happiness. Christian joy wells up from deep inside us; because, we, like Mary, rejoice in God our savior, who is already in our hearts, even if as a proclamation of our church calendar, we now anticipate his birth.

Mary was rejoicing even though she was in dire straits because of the stern nature of her times. She was pregnant and her financé, Joseph, was not involved. Mary had to fear for her life. How does she respond? She starts rejoicing in God her Savior! Paul is writing from prison, where he will be held for a time and then setenced to death by beheading, because he was a Roman citizen. What is his word to the Philippians? “Rejoice in the Lord always and again I say rejoice!

Christian joy and rejoicing, much like the difference between Christian hope and worldly optimism, is one that comes from knowing that despite everything the world throws at us, we have victory in Christ Jesus our Lord. That fact of our faith sets our hearts rejoicing.

we often think that things and possessions will make us happy. We believe that once we have money, if only we were rich, then we would be happy. For some people we could substitute the word “power.” They think, “If only I had power, then I would be happy.” With power we figure that we can also make wealth come our way. But power and wealth do not make us happy. Have you heard of the paradox of happiness? I first read about it in Peter Singer’s Practical Ethics. If you set out to be happy and make that the aim and purpose of your life and line up all the pleasures of life before you for that sake, you find out that happiness elludes you.

Joy and happiness are a by-product of giving of yourself, of reaching out to those in need, of letting the size of your heart grow, so that it can take in people and love them, even when you could never love such people before. Paradoxically, I mean, counter-intuitively, let’s say, you wouldn’t believe it, but happiness and rejoicing wells up in you, because you suffer for other people in love.

Pastor Les Schulz in Cincinnati, Ohio brought African-Americans and white folks from Kentucky together, integrating First Lutheran Church on Race Street already in the 1950’s. He did so by proclaiming the Gospel that we are all the children of God, perhaps in bodily shells of different colors, but one heart and soul in Christ Jesus ourselves. When we looked at all our pain and suffering, we did not count the cost: as he said, “It all adds to the music of our witness.”

What’s more, if you relate the stories that you yourself experienced, then you see the stories about Jesus reflected in them. It is the same way in the Book of Acts, the Lord Jesus is still performing his miracles through the apostles. We experience the same joy, as the God of Zion becomes transparent in the stories that we tell about what happened among us.

So it is in the cross of Christ I glory, because our glory comes by way of the cross. Do you think anyone would have sung about the birth of Jesus if he had a sumptuous bassinet, that is, a little bed for a baby, with linen blankets, blue to match that it was a boy! If he had a room full of toys awaiting his childhood with mobiles with little figures hanging, twinkling, swinging and singing above him?

No, we sing about a make-shift crib, a cradle which was the food trough for the animals. The word manger must be derived from that meaning, although I do not find it in the Latin or Greek. It must be related to the Italian, “Manga, manga!” “Eat, eat!” But back to our subject. It is the make-shift cradle that sets our hearts rejoicing.

I used to be quite a complainer. I felt it was biblical to do so, after all, the Psalms are filled with complaining, although we name it, “lamentation” merely a loftier word that means the same thing. In St. Paul’s Coney Island, we were broken into 46 times. Teenagers smashed every light and window of our bus twice. In one burglary, the thug broke every lock and handle and even stuck a crow bar up into the console of the organ. One thief stole my trumpet from behind the altar while I was bus-driving the Spanish congregation to church. While performing a wedding, someone stole my van right from the pastor’s parking space where it said, “No parking ever.” Someone stop me. Here I go again!

At a missionary conference one of them heard me go on and on and said, “What happened to rejoicing in our suffering?”

What I then discovered is that rejoicing in suffering is a powerful Christian way to cope with suffering, realizing that Christ changes our suffering into a deeper and richer quality of love and jettisoning us from one quality of existence to another more bright and shining one.

Therefore, even when we hear of John the Baptizer putting the axe to the tree and saying if this church does not bear fruit, I’ll chop it down (like Washington and his proverbial cherry tree), then the tree is nothing but the cross. And when he takes his winnowing fork to us, all he is doing is purifying our hearts, getting the chaff out and leaving the bare kernels there for our food. Then, mixing the metaphor, what is John doing but getting the dross out of our hearts and making them into pure gold, worthy of our metal. That undergoing will mean glory for you and glory for me, because the cross is like glass, completely transparent. We can see the resurrection on the other side, as we see God’s very own Son, lying in that cradle, one of the homeless able to provide homes for us all.

Read all the wonderful prophesies for Zion in our first lesson, the Prophet Zephaniah. From them we can tell why so many of the Germans named their churches Zion: the Lord your God is in your midst, a warrior who gives you victory. God rejoices over you in Zion with gladness.
God rejoices over us in Zion with gladness.

Then look at John preaching fire and brimstone. “You brood of vipers! Who warned you to flee the wrath to come?” He puts the axe to the tree to chop that sucker down.

And then look at Paul addressing the Philippeans: “Rejoice in the Lord always and again I say rejoice!” There is no tribulation, there is no suffering, that can take this rejoicing of the spirit, this love of God, this peace that passes understanding, from us. Amen.

 

Written by peterkrey

February 9, 2007 at 5:36 pm

Posted in Selected Sermons