peter krey's web site

scholarship, sermons, songs, poems, weblog writing on Wordpress.com

Zweiten Sonntag im Lent March 4th 2007 zu Alt Zion Kirche in Philadelphia

leave a comment »

Zweiten Sonntag im Lent March 4th 2007

Die Lutherische Kirche zu Alt Zion in Philadelphia

Gen 15:1-12, 17-18 Psalm 27 Phil 3: 17-4:1 Lukas 13: 31-25

 Das Haus Gehört dem Herrn

 

Was für gewaltige Lesungen haben wir wieder hier am Zweiten Sonntag im Lent, die Passionszeit von unserem Herrn Christus! Unser Glaube und Vertrauen in Gott werden durch diese heiligen Worte erweitert und wir werden erfahren, dass die Erlösung Gottes viel mehr verständlich ist als wir denken. Wie mann von der Klarheit der Schrift gemeint hat, so ist auch der Weg, der Glaubensweg, sehr klar dargestellt in unseren Lesungen. Ich glaube aber dass es eine gewisse Verschiebung von uns verlangt, denn wir glauben der Schrift, weil sie das Wort Gottes ist, und das Wort Gottes verlangt Vertrauen an unseren Heiland und sein kommendes Reich, indem Gott durch Christus all die Verheissungen für unser Leben erfüllt. Vertrauen müssen wir haben in unserer Nachfolge und Kreuz-Tragung, denn gute Ergebnisse folgen daraus für die Erlösung der Welt.

     In der ersten Lesung macht der Herr einen Bund mit Abram, er wurde noch nicht gesegnet mit einem Namenswechsel. Er und Sarai sind kinderlos und Gott verspricht ihm einen Sohn seiner Verheissung. Ich werde sie jetzt dennoch Abraham und Sara weiter nennen. Wir schauen zurück und wissen dass der verheissene Sohn viel mehr Jesus war als Isaak. Aber trotzdem muss der Sohn seines und Sara’s Alters, wegen der Überraschung, sie zum Lachen gebracht haben, denn Isaak bedeutet „Lachen“ auf Hebräisch.

     Hier aber war Abrahams Glaube an Gott sehr unverständlich. Obwohl sie keinen Sohn hatten, sollten sie viele Nachkommen haben, soviel wie die Sterne im Himmelszelt; zwar für uns unzählich, aber für Gott, den Unendlichen, halt, seine Nummer! Aber kinderlos zu sein war damals eine Schande für eine Frau war. Als Abraham seinen eigenen Weg einschlug und mit der Magd Sarahs, der Hagar, schlief, bekam er Ischmael, welcher der Islam noch als der verheissene Sohn betrachtet, nicht Isaak.

     Hier macht Gott einen Bund mit Abraham. Er soll eine dreijährige Kuh und zwei dreijährige Ziegen und einige Vögel opfern.  Nun die Kuh und die Ziegen sollen in Halb geteilt werden und beide Vertreter des Bundes sollen zwischen den Teilen gehen, damit sie sehen können was passieren wird, wenn sie dem Bunde untreu werden. In solch einem Bund werden sie ein Körper und wenn der Bund gebrochen wird, dann sind die Körper zerteilt. So ungefähr, glaube ich, ist die Bedeutung des Opfers zu verstehen.

Nun, Abraham läuft zwischen den Teilen und jetzt wartet er auf Gott. Die Raubvögel muss er weg jagen bis die Nacht anbricht und es dunkelte. Dann fiel ein tiefer Schlaf über ihn und als es ganz Finster wurde, siehe, da war ein rauchender Ofen und eine Feuerflamme, die fuhren zwischen die Stücke hin. In diesem Bund, den Gott mit Abraham gemacht, hat Gott ihm das Land vom Nil zum Euphrat versprochen. Darin würde der Herr ihren Gott und König sein und sie direkt regieren.

     Die Israeliten und Palistiner kämpfen noch wegen dieser Verheissung, daher spielt dieser Bund noch Heute eine Rolle in unserer Geschichte. Sie spielte aber eine noch stärkere Rolle in der Zeit Jesus, des Messias, der Christus des Reich Gottes. Daher voll des Heiligen Geistes, erobert Jesus geistlich das Land für Gott. Sie sollen nicht mehr von unsauberen Geistern bessessen sein, sondern vom Hl. Geist, denn es war das Volk Gottes und der Herr Gott vom alten Bund her, war ihr wahrer König.

     Jesus treibt keineswegs die Römer heraus, sondern die bösen Geister. Zwar waren die Römer und der Edomit, Herodes, sehr böse, denn sie hatten das Volk nicht im Herzen, sondern wollten es stark unterdrücken um möglichst viel Tribut und Zinzen vom Volk zu erpressen.

     Als Jesus auf einen armen Mann anstiess der sich an den Grabsteinen herumgeschlagen hat, fragte er ihn wie er hiess. „Legion,“ sagte er, denn eine Legion böser Geister bessassen ihn. Als Jesus sie heraustrieb, fuhren sie in eine Herde von 2,000 Säue, welche sich dann einen Abhang herunter ins Meer stürtzten. Der Vergleich von den 2,000 Schweine und ein Legion Römischer Soldaten soll dabei zum Aussdruck kommen, aber Jesus, der Liebe auch für die Römer lehrte, wurde solch einen Aussdruck nicht benützen.

     Die Römer nahmen keine Gefangene, sozu sagen. Wenn eine Stadt sich erhob gegen sie, kamen sie herein und auf beiden Seiten des Weges zum Stadt Tor haben sie Leute gekreuzigt. Und wehe jemand der die armen Opfer ein Glass Wasser reichte. Der wurde gleich daneben gekreuzigt.

     Dass Jesus die bösen Geister heraustrieb bedeutete nicht dass mann Jude sein musste. Die Christen haben entdeckt, dass mann vom Heiligen Geist bessessen sein konnte, daher konnte auch der Römische Hauptman den Hl. Geist empfangen. So unbedingt – der Herodes oder die Römer könnten wohl auch Gottes Kinder werden. Zwar nennt Jesus den Herodes einen Fuchs, weil er wusste dass er und die meisten Römer verstockt waren. Jesus sagt, „Niemand kann aber das Haus eines starken eindringen und seinen Hausrat rauben, wenn er nicht zuvor den Starken fesselt; erst dann kann er sein Haus berauben (Markus 3:27). Dabei meint der Jesus zuerst den Teufel, aber auch den Herodes welcher vom Teufel bessessen war, und die grausamen, bösen Geister der Römer. Daher geht Jesus herum in der Vollmacht der Liebe Gottes, treibt die bösen Geister heraus und heilt die armen Menschen die er echt im Herzen trug.

     Als die Pharisäer ihn warnen vor Herodes, sagt er, das Reich Gottes kommt herbei und mein Tod und Auferstehen vom Kreuz wird den Herodes und den Kaiser im Rom fesseln, und ich werde Gottes Volk absondern für das verheissene Leben.

Nun, das heisst sein Kreuz auf sich nehemn und Nachfolge leisten. Das bedeutet seinen eignen Tod auch in Betracht zu nehmen, damit der böse Geist keine Macht über uns habe, weil wir wissen das die Liebe Gottes den Tod überwunden hat. Leicht gesagt, nicht wahr, aber schwer zu leben.

     Wenn die Christen das Kreuz selbst getragen haben, womit könnten die Römer sie bedrohen? Christen haben aber immer ihre Furcht vor dem Tod mit Liebe und Vergebung überwunden und nicht mit Hass und Rache. Jesus am Kreuz spricht, „Vater, vergib ihnen; sie wissen nicht was sie tun.“ Der Stephanus, der zum Tode gesteinigt wurde, erhub seine Augen auf gen Himmel und sah Christus zur Rechten Gottes stehen, und betete mit seinen letzten Worten, „Herr, rechne diese Sünde nicht zu ihnen.“ Der hat für Saulus der mitgeholfen hat, später Paulus genannt, gebetet, und welch einen Sieg über den bösen Geist dabei erhalten!

     Heute sehen wir wie die Terroristen die Bomben auf sich schnallen, [und wollen dabei Martyrer geheissen werden.] Aber sie schnallen solche Bomben mit Hass und Rache an, womit sie allen um sich verletzen und töten und daher noch unter der Macht des bösen Geistes und des Todes leiden. Bei dieser Gefahr, können wir aber sehen wie wir Busse tun müssen, uns zu Gott bekehren müssen, sonst sind wir verloren. Mann kann Leute die schon sterben wollen, nicht mit ihrem Tod bedrohen und dadurch kontrollieren. Vor einer religiösen Bewegung ist Militär machtlos. Sie kann nur den Tod vollstrecken, aber kennt den Weg des Lebens nicht.

     Wo eine Regierung demütig das Volk bedient, und die Freiheit, auch die religöse Freiheit der Kinder Gottes im Volk willkommen geheissen wird, ist echt mit dem Reich Gottes zu verbinden, natürlich in keiner entgültigen Art und Weise. Wenn aber einer Regierung ihr Volk nicht im Herzen trägt, sondern sie ausbeutet und anderen Bedrückern ausliefert, dann heisst es wie der Lenin sagte, „Vertrauen ist gut; Kontrolle ist besser!“ Wenn der Staat aber demütig bleibt und echte Freiheit willkommen heisst, dann sagt er anderes herum, „Wir brauchen doch etwas Kontrolle, aber Vertrauen ist viel besser!“

     Das heisst aber Gottvertrauen haben und mehren und wenn die Verheissungen Gottes einschalten und unterm Volk sich verwircklichen, dann werden alle Völker freundlich solch ein System haben wollen und Freundschaft unter den Völkern wird sich ermehren, und kein Krieg würde erklart werden Systeme auf anderen auf zu oktruieren.

     Wie sehen wir die Demut des Reich Gottes? Wir folgen dem Lamm Gottes keinen Löwen. Es ist der kleine Zenft Baum und nich die Zedar von Lebanon, wo die Zweige in den Himmel reichen. Nein, die Vögel, das heisst, die Nationen der Welt, können in diesem Schraub ruhig ihre Nester bilden. Und das Reich Gottes ist nicht von einen Adler symbolisiert, sondern von einer Henne, die ihre Küchlein unter dem Schirm ihrer Flügel lockt. Zwar hat der Fuchs die Henne gleich getötet, aber in der Freiheit der Welt und die Freiheit der Kinder Gottes waltet der liebe Herr-Gott noch und in der Auferstehung jauchzen wir ein Willkommen für alle die Christus nachfolgen: „Gesegnet sei der da kommt im Namen des Herrn!“ Ya, in jenem Jerusalem werden die Propheten keineswegs verfolgt oder gar getötet, sondern wir werden alle vom Herzen jauchzen, „Gesegnet sei der da kommt im Namen des Herrn!“  Amen.

Advertisements

Written by peterkrey

March 4, 2007 at 11:25 pm

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: