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Dritter Sonntag in Lent, 11. Marz, 2007 Lutherishe Kirche zu Alt Zion in Philadelphia

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Dritter Sonntag in Lent, 11. Marz, 2007 Lutherishe Kirche zu Alt Zion in Philadelphia

Jesaja 55:1-9 Psalm 63:1-8 1 Kor. 10:1-13 Lukas 13:1-9

Die Gnade ist Kein Nachlass

Mit diesem Titel meine ich dass wir nicht von der Busse nachlassen sollen nachdem wir die Gnade von einer zweiten Chance erhalten haben. „Der Herr ist gnädig, barmherzig, geduldig, und von grosser Güte,“ spricht der Prophet Joel, „und es gereut ihn bald die Strafe“ (2:13b), aber wir dürfen seine Geduld nicht ausbeuten, denn unsere Busse könnte plötzlich zu spät kommen. Daher ist die Gnade Gottes ernst zu nehmen.

Aber wir dürfen nicht denken dass Katastrophen und grosse Leiden leicht mit unseren Sünden zu verbinden sind. Weil wir Gottes Kinder sind, straft uns Gott nicht. Unsere Sünden werden von Christus dem Lamm Gottes getragen. Verdienen tun wir es nicht, aber Christus wechselt seine Gerechtigkeit und Sündlosigkeit mit unserer Sünde und Schuld, er ist echt so barmherzig. Was für ein Tausch! Welch einen lieben Gott wir haben! Das ist die frohe Botschaft die wir verbreiten wollen unter dem Gnadenhimmel unseres lieben Herr Gott.

Als der Pilatus die Galiläer umbrachte und ihr Blut mit dem Blute ihrer Opfern vermischte, fragt Jesus ob diese Galiläer mehr denn die anderen gesündigt hatten, weil sie solch einen Tod gelitten hatten. „Nein“ sagt Jesus, „Aber wenn ihr nicht Busse tut, werdet ihr alle auch so umkommen.“ Wenn Jesus von Busse redet, dann spricht er von der Nähe des Reich Gottes. Als der Turm in Siloah umfiel und achtzehn Leuten erschlug und tötete, waren sie mehr schuldig als andere in Jerusalem? „Nein,“ antwortet Jesus. „Aber wenn ihr nicht Busse tut, werdet ihr alle auch so umkommen.“

In einer natürlichen Art und Weise wollen wir immer Leiden, Krankheit, Katastrophen, Vergewaltigung, und Tod mit Gottes Strafe verbinden. „Der Wille Gottes geschehe,“ daher müssen die Opfer grosse Sünder sein. Gott sei dank, Jesus war nicht solcher Meinung. Schuld, Leiden, Krankheit, Katastrophen sind alle mehr kompliziert und sie direkt mit der Strafe oder Rache Gottes zu verbinden, verkennt unseren lieben Herr Gott.

Als die grosse Stadt New Orleans unterging hat man gleich von der Kriminalität der Schwarzen gesprochen. Die 82. Airborn Division Soldaten waren zugelich geschickt obwohl die armselige verlassene Leute echt Hilfe brauchten. Wenn Leute verdursten und grosse Not leiden nebst verlassenen Geschäften, dann um Leben zu retten muss mann sich selbst helfen. Obwohl mansche doch Fernseher usw. gestohlen haben, die überwiegende Not war an der Hand und wir hätten keineswegs die Armen dort schuldig geheissen für diese Katastrophe.

Eine Frage: wenn es 99 Schwarze Senatoren und ein Weissen in Washington gegeben hätte anstatt umgekehrt, wäre Hilfe nicht viel schneller gekommen? Wissen tun wir es nicht, aber die Katastrophe New Orleans heisst Busse tun denn oft hat der Leidende nicht so sehr gesündigt, wie andere an ihm gesündigt haben.

Frauen vor kurzer Zeit, wenn sie vergewaltigt waren, wurden als Sünder betrachtet. Sie haben selbst diesen Attentat verschuldet, sagte mann. In Islamische Länder, wenn eine Frau vergewaltigt wird, wird sie umgebracht um die Ehre der Familie zu bewahren. Wie können wir so grausam, ungerecht, und unmenschlich sein? „Tut Busse,“ ermahnt uns Jesus, sonst werden wir alle umkommen.

Wenn Soldaten Opfer des Krieges werden, sagt mann oft, dass war Gottes Wille und er hat die bösen erlesen damit sie nicht nach Hause kommen würden. Gott sei Dank, dass Jesus nicht solcher Meinung war. Wir wissen dass meistens die guten Menschen unter den Soldaten zuerst fallen. Das bedeutet aber nicht dass, diejenige die zurück kommen schlechter waren. Nein, wir müssen alle Busse tun, denn Krieg ist ein ungeheurer Verfehlen des Menschlichen Geistes weil die Pforten der Hölle geöffnet werden und alles Teuflische wird wieder Engross/ Massenweise (wholesale) zum Tage gebracht. Einmal wenn wir im Evangelium leben, wenn wir einiger Masen zivilisiert geworden sind, werden Kriege verboten sein genau so wie die Sklaverei. Wir sollen Busse tun, denn das Lamm Gottes ist ein Friedens Fürst, und sein Friede ist noch höher als all unsere menschliche Vernunft. Denn Gottes Wege sind nicht unsere Wege und seine Gedanken sind nicht unsere Gedanken, sondern so hoch der Himmel über die Erde ist, so viel höher sind auch seine Wege über unseren und seine Gedanken über unseren Gedanken. Und in Jesus Christus ist Gott zu uns gekommen, damit die Herrlichkeit von unserm lieben Gott zu Tage kommen sollte.

Jesus, der ewige Menschen Sohn, der viel weiter in der Zukunft lebt als wir, und viel früher von der Vergangenheit als die ersten Menschen herkommt, predigt die Busse. Wie gross ist die Barmherzigkeit Gottes über uns! Daher, tut Busse, oder wir werden alle genau so umkommen wie die Tausend Menschen von New Orleans und die drei Tausend von der Attentat von 9/11, und jetzt die vielen Opfer des Krieges. Wir sollen Busse tun, nicht weil wir gestraft werden oder weil wir so böse sind, sondern weil darin die Herrlichkeit von unserem lieben Gott zu Tage kommt.

Als Jesus und seine Jünger den blinden Mensch betrachten, fragen sie ihm, „Wer hat gesündigt, er oder seine Eltern dass er blind geboren ist?“

Jesus antwortet, „Es hat weder dieser noch seine Eltern gesündigt, sondern die Werke Gottes sollen an ihm offenbar werden“ (John. 9:3). Damit hat er ihn geheilt! Und damit sollen wir auch Weiteres wagen im Leben der Frohen Botschft unseres lieben Gottes.

Mit dem Feigenbaum der keine Frucht trägt, können wir wieder unseren lieben barmherzigen Erlöser und wie er uns in seinem Herzen trägt, erfahren. Jesus ist hier der Gärtner, wie die Maria Magdalena ihn auch gesehen hat als sie sich vor seinem Grab umdrehte und ihn als den Gärtner gesehen hat. Der Besitzer meint, „Nun ich bin schon drei Jahre lang gekommen um Frucht von diesem Baum zu suchen und finde keine. So hau ihn ab. Was nimmt er dem Boden die Kraft?“

Der gute Weingärtner antwortete aber, „Herr, lass ihn noch dies Jahr, bis ich um ihn grabe und dünge, vielleicht bringt er doch noch Frucht; wenn aber nicht, so hau ihn ab.“ Wiederum muss mann sagen, „Unser Herr ist gnädig, barmherzig, geduldig, und von grosser Güte und es gereut ihn bald die Strafe“ (Joel 2:13b). Er gibt uns noch eine Chance, noch weiter die Gelegenheit um Busse zu tun. Aber seine Güte soll uns nicht weiter die Gelegenheit geben nachzulassen und weiter im Dunkeln des Unglaubens und gottlosen und gottverlassenen Reichs zu leben, als ob unser Lamm Gottes nicht sein Himmelreich für uns geöffnet hat.

Der Feigenbaum kann Israel, Judah, den Tempel, Amerika, unsere Kirche, oder du und ich bedeuten. Ich meine dass wir Busse tun können in dem wir die herrliche Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus viel mehr gewahr werden und ihn anbeten, inbrünstig flehen für seinen Hl. Geist. Wenn wir voll seiner Gnaden leben, dann können wir nicht helfen als Frucht zu tragen. Auf Gottes Segen ist alles gelegen. Wir können auch garnicht Busse tun ohne seine herrliche Gnade. Ohne sein Licht können wir garnicht unsere Sünde sehen. Wir wollen irgendwie die Gelegenheit nehmen zu beten und Gott bitten dass der liebe Weingärtner Jesus an uns arbeite, so den Boden auf dem wir stehen locker gräbt und seine gute Nahrung zu uns kommen lässt, damit wir seelisch geniessen, und uns vertraut entfalten, und gute Frucht des Himmelreichs tragen.

Was bedeutet dass mehr als neue gute Herzen von Christus zu bekommen, und neue Menschen, oder halt, traditionelle erste Menschen, wenn sie wollen, wie Adam und Eva, werden, aber ohne die verbotene Frucht zu nehemn, sondern selbst die Frucht Jesus Christus zu sein, und viele andere Früchte der frohen Botschaft unseren lieben Gottes einzusammeln, viele Kinder Gottes zusammen bringen, damit sein Reich komme, und Gottes Willen hier auf Erden geschieht, genau so wie im Himmel. Amen.

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Written by peterkrey

March 12, 2007 at 2:21 pm

Posted in In German

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