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Archive for May 2007

Der Sonntag nach Himmelfahrt: Exaudi. May 20th 2007 zu Alt Zion Philadelphia

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Der Sonntag nach Himmelfahrt: Exaudi. May 20th 2007

Apostelgeschichte 16:16-34 Psalm 97 Offenbarrung 22:12-14,16-17, 20-21 Johannes 7:20-26

Jünger(e) Geschichte Alt Zions

Wenn wir die Apostelgeschichte lesen, merken wir was für ein tolles Abenteuer die Nachfolge Christi ist. Wenn Verfasser über Bösewichte schreiben, können sie mit Paar Strichen interressante Charaktere vorführen. Aber wenn sie versuchen gute Charaktere zu mahlen, fehlt uns sehr bald die Interresse. Wir glauben meist dass das gute Leben, das christliche Leben langweilig ist. Aber wenn mann das Böse mit ausgelassenen Herz leben könnte, dann wäre unser Leben interressant. So denken wir oft.

Das stimmt aber nicht. Diese algemein-gehaltene Vortäuschung ist eine Luftspiegelung, eine Fata Morgana. Wenn man zur Oase des Teufels, des Bösen ankommt, ist es arg, banal, und langweilig. Das tapfer gelebte leben in Christus ist abenteuerlich und höchst interressant. Wenn in der Literatur man behauptet dass gute Charaktere nie glaubwürdig verfasst geworden sind, dann haben sie nie die Bibel gelesen und das Leben von Petrus, Paulus, um garnicht von Jesus Christus zu sprechen, mit Aufmerksamkeit verfolgt.

Das tapfere Glaubens-Leben von Paulus und Silas hier in unserer Apostelgeschichte-Lesung geschildert, gibt genügend Beweiss für meine Worte. Die Sklavin mit dem wahrsagenden Geist hat Paulus und Silas tagelang gefolgt und was sie sagte war gewiss wahr, aber sie sagte diese Worte um das Evangelium zu vertreiben. Sie hat es genau so gemacht wie die Bessessene die Christus zuerst erkannt und bezeugt haben, aber dann mit unsauberen Geistern ein Aufhebens davon gemacht. Sie haben die Wahrheit gesprochen, öfters mehr geschriehen, aber um die frohe Botschaft zu vertreiben. Daher, wie bei Jesus, als Paulus diese Störung nicht länger dulden konnte, begegnete er sie mit dem Hl. Geist und mit dem namen Jesus Christus, trieb er ihren wahrsagenden Geist aus.

Nun, wir können leicht unsaubere Geister haben und wie die Händler der Sklavin, Gewin vom Evangelium, das Geld dass wir dabei verdienen Hauptsache machen, anstatt dass wir vollkommen in der Wahrheit leben und wirken.

Wie die Unterhaltung von einem Kinde und seinem Vater als sie an einer Kirche vorbei kommen:

„Guck mal, Papa. Da wohnt Gott.“

„Nein, mein Kind,“ antwortet der Vater. „Da hat er nur sein Geschäft.“

Der Wahrsagende Geist war ein gutes Geschäft und Paulus hat es für die Herren der Sklavin verfuscht. Nun musste bezahlt werden. Obwohl Paulus die Römische Bürgerschaft hatte, wurde er ohne seine dadurch zu ihm kommenden bezügliche Rechte, angeklagt; dann mit Stöcker geschlagen, und für aufrührerisch von den Stadtrichtern beschleunigst verurteilt.

Da sassen sie jetzt alle im Gefängnis und obwohl sie von Stöckern geschlagen waren und bestimmt schwere Schmerzen erdulden mussten, ihre Füsse im Block verschlossen vom Vorseher des Gefängnisses dazu, haben sie angefangen zu beten und zu singen. Vielleicht haben sie auch das Christus Lied aus dem Philipperbrief gesungen: „Ein jeder sei gesinnt wie Jesus Christus auch war“ und wir singen weitere Worte aus diesem Lied:

Jesus Christus herrscht als König, alles ist ihm untertänig, alles legt ihm Gott zu Fuss.

Alle Zungen soll’n bekennen. Jesus sei der Herr zu nennen. Den man Ehre geben muss.

Nun, die andrere Gefangene haben niemals so etwas gehört und erlebt. Im Hl. Geist haben diese gefolterten Menschen sich in ihrem Leiden gefreut. Wie Paulus schreibt, „Nun freue ich mich in den Leiden, die ich für euch leide“ (Kolosser 1:24).

Das neue Leben, dass wir von Christus erhalten, ist mächtig und sieghaft. Unser Christus-Leben überwindet Leiden, Krankheit, Schläge, Sterben, Angst und Pein; solche Hindernisse können nicht vor dem Leben der almächtigen Liebe und Hoffnung bestehen. Tapfer kämpft der Hl. Geist sich durch.

Wenn wir die Geschichte weiter betrachten, dann ist der Erdbeben kein Wunder, noch dass er die verschlossene Türe öffnete und die Schackeln dazu. Das eigentliche Wunder war die totale Liebe die im Hl. Geist vorhanden war.

Der Vorseher hätte die Gefangene ohne weiteres getötet, aber als er merkte dass die Türe offen waren und seine Todesstrafe direkt im Gesicht anschaute, wollte er sich gleich umbringen. Paulus schrie laut, „Tue dir nichts an. Denn wir sind alle hier!“

Paulus war vom Erdbeben befreit geworden, wie er die Sklavin vom unsauberen Geist befreit hatte. Mit solcher Freiheit, hätten wir gedacht, dass sie alle das Gefängnis fliehen würden. Dass wäre Freiheit, nicht wahr? Sie haben aber schon die Freiheit der Kinder Gottes gehabt, weil Christus ihr Herr war, und die algemeine Liebe alle mit eingeschlossen hatte, auch der Vorseher. Die christliche Freiheit besteht in der Liebe die vom Hl. Geist das Leben zu opfern willig ist, um alle in das neue Christus-Leben, das tapfere Glaubens-Leben, hinein zu bringen.

Diese Freiheit ist am besten durch die Taufe bezeichnet. Es gibt kein anderer Weg als hindurch! Und daher hat der Vorseher gefragt, „Was muss ich tun dass ich gerettet werde?“ Der Hl. Geist wusste wohl warum er Paulus und Silas nach Mazedonien gerufen hatte. Er hatte nicht nur Lydias Herz vorbereitet, sondern durch diese Erlebnisse, auch das Herz des Vorsehers. Denn dann wusch er ihnen die Striemen, die Wunden; liess sich und sein ganzes Haus taufen, und führte sie in sein Haus und deckte ihnen den Tisch und sie freuten sich dass sie zum Glauben an Gott gekommen sind. Welch ein Wunder! Wie Phenomenal!

Nun, letzten Sonntag haben wir Rogate gehabt, d.h., „Betet!“ Und im heutigen Evangelium betet Jesus Christus für uns. Denn durch die Worte Jesu Jünger, wie Paulus, sind wir Gläubig geworden. Meine Gebete sind schwach, nicht wahr? Aber Jesus Christus selbst betet für uns! Exaudi, der Namen unseres heutigen Sonntags, bedeutet, „Erhöre uns!“ Und getrost können wir uns darauf verlassen dass Gott das Gebet Jesus für uns erhört. Gott erhört Jesus und sein Gebet ist dass wir eins werden.

Er betet dass wir eins werden mit Paulus und Silas und Lydia und dem Vorseher und auch unseren Durchbruch erleben in das Leben der frohen Botschaft, wo der Vater im Sohn und der Sohn in uns, und die Liebe des Vaters für seinen Sohn auch zu uns kommt.

Natürlich können wir das nicht von selbst. Unserseits ist solch einen Sieg unmöglich. Aber durch den Hl. Geist können wir nicht verfehlen. Wir können nur, wenn wir in jenem Augenblick genug Zeit haben, unserem Atmen halten, denn auf einmal, hat der Hl. Geist uns schon ins neue Leben versetzt. Dann gibt es Abenteuer hier in Alt Zion, in einem Glaubens-Leben, das nicht zu glauben ist. Amen.

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Written by peterkrey

May 21, 2007 at 4:11 am

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Rogate and Mothers’ Day May 13th 2007 Öffnet Eure Herzen!

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Rogate and Mothers’ Day May 13th 2007

at Old Zion Lutheran Church in Philadelphia

Öffnet Eure Herzen!

Apostelgeschichte 16:9-15  Psalm 67 Offenbarung 21:10,22-22:5 Johannes 14:23-29 oder Johannes 5:1-9

 

Paulus und Silas wollten das Evangelium in Asien predigen aber der Hl. Geist verwehrte es ihnen. Rogate heisst „Betet!“ und ich glaub dass die ersten Christen viel gebetet haben. Daher erhielten sie ihren Wegweisern vom Hl. Geist. Ich hab nie gesehen dass meine Mutter allein gebetet hat. Mein Vater betete in einer kleinen Kammer zwischen seinem Studierzimmer und unserer Wohnstube. Er konnte beide Türen zu halten als er kniete. Da wussten wir dass er betete. Mutter hat immer zusammen mit uns gebetet bevor wir zur Schule oder in die Arbeit gegangen sind. Weil die ersten Christen viel gebetet haben, konnte der Hl. Geist sie direckt lenken und leiten Gottes Willen zu tun.

Bald kommt Pfingsten, d. h., am 27. Mai. Wir wollen nicht nur den Vater und den Sohn anbeten, sondern auch den Hl. Geist. Oft unterschätzen wir den Hl. Geist, denn wir feiern Weihnachten und Ostern, aber wie die Welt, wissen wir nicht was wir mit Pgingsten anfangen sollen. Nun, Pfingsten bedeutet den Geburstag der Kirche wo wir alle jetzt in unseren Christus-Leben aufgenommen werden, um in inbrunstigem Glauben an Gott, die Sünde, Tod, und Teufel überwinden zu können. Wie meine Mutter uns allen immer an Gebet gehalten hat, so im Hl. Geist hat sie Jesus Christus bezeugt und dadurch unter uns das Reich Christi verbreitet, wie Paulus und Silas. Unsere Mutter hat uns all die schönen Kindergebete beigebracht.

Als diese Missionare in der Provinz Asien zu predigen verwehrt waren, sah Paulus eine Erscheinung bei Nacht: ein Mann aus Mazedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! (Bei Seite: In unserer Geschichte haben auch viele Lutheraner Mühlenberg damals gebeten ihnen mit Predigern zu helfen. Da waren aber zu wenige.)

Dadurch war Paulus gewiss, dass sie Gott dahin berufen hatte, dort in Mazedonien das Evangelium zu predigen. Nun, wenn der Hl. Geist uns lenkt, dann brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, wir werden Gottes Wille tun. „Der Mensch denkt, aber Gott lenkt.“ Oft wollen wir unseren Weg folgen und eine Schwierigkeit nach dem anderen verwehrt und behindert uns und überwindet unsere Vorhaben. Wenn wir aber vom Hl. Geist geleitet werden, dann öffnet sich die Bahn und alles klappt bevor wir dass versehen haben.

Einmal als ich durch Indien reiste, hab ich zu viel vom Hiduismus bekommen. Es blieb mir im Hals stecken. Ich kann sehen warum der Buddha diese Religion reformiert hat. Es gibt so viele Götter und so viel Werk-gerechtigkeit. Religion kann auch in Selbst-zweck an den Nächsten vorbeigehen. Als ich an einer Baustätte war, lag ein Sterbender auf dem Burgersteig. Plötzlich kam ein Krankenwagen. „Gott sei dank!“ dachte ich. „Jetzt kommt Hilfe.“ Hab ich gedacht! Der Fahrer sprach mit einem Baumann und wollte wieder wegfahren. „Schau mal diesen an. Wirst du ihn nicht zum Krankenhaus nehmen?“

„Ach. Der ist ein Bettler, nichts mehr.“ Und er fuhr ab. Nach vielen verschiedenen Erfahrungen, hab ich aufeinmal die Wahrheit und Liebe von unserer Religion vernommen und wollte unter Christen sein. Da dachte ich an Mutter Theresa. Ich war ungefähr 800 Meilen von Calcutta entfernt, aber der Zug war da, auf einmal war ich in einem Bus, und früh morgens am Weihnachtstag kam ich in die Halle von ihrer Veranstaltung an, als sie eben die Treppe herunter kam. Sie hat mich eingeladen ihr ganzes Weihnachts Programm mit zu machen.

Wie viele Hindernisse und Schwierigkeiten hätte ich erleben können so vielen Meilen durch Indien nach Calcutta zu reisen und wenn ich zurück denke, war es der Hl. Geist am Werk, denn es schien als ob ich dahin in einem Augenblick gekommen bin.

Welch eine Mutter, nicht wahr? Mutter Theresa. Sie hat nicht nur ihre Familie zu essen gegeben, sondern Tausende Essen gegeben, Weihnachten zu Mittag. Grosse Tonnen waren da mit Reis und Kurry gefüllt. Ich musste Bananen Blätter austeilen, die für Teller benutzt waren. Als das Essen fertig war, mussten die Pforten auf grossen wartenden Schlangen von Leuten geschlossen werden. Dann fuhren wir in ihrem Landrover schrittweise durch einem Ozean von Menschen von einer Veranstaltung und Schule zum Anderen um Weihnachts Essen und Lecherbissen auszuteilen. In einem Krankenhaus, zeigte Mutter Theresa uns die weggeworfene Kinder und Babies die sie mit den anderen Sterbenden von den Strassen aufgesammelt hatte. Die Haut der Kinder war wie Leder und sie guckten uns aus alten Augen an. Doch nachdem alle die Aufgesammelten unter freundlichen und lachelneden Augen der Schwestern jetzt sterben konnten, haben viele neue Kraft und Lebensmut gewonnen und konnten von den missionarischen Schwestern der Barmherzigkeit (Missionaries of Mercy or Charity auf Englisch) gerettet werden.

Jetzt nach Mazedonien zurück. Paulus und Silas sind ohne weiteres vom Hl. Geist geholfen, dahingekommen und zwar nach Philippi, die Hauptstadt von der ersten Provinz. Und da war die Lydia, und der tat der Herr das Herz auf, so dass sie darauf achtete, wovon Paulus redete.  Wir wissen nicht ob sie eine Mutter war, aber wir wissen dass sie beruflich eine Pupurhänderlin aus der Stadt Thyatira war. Wie Kornelius sein ganzes Hause taufen liess, hat Lydia sich auch taufen lassen mit ihrem Hause und dann als Haupt des Hauses, d.h., als die Hausmutter selbst, hat sie Paulus und Silas unterkunft gegeben.

Damals bevor dem industriellen Zeitalter war das Haus Centrum der Productivität und die Familie war keineswegs eine nur private Angelegenheit. Jetzt sind der Beruf und die Arbeit meistens ausserhalb des Hauses und wenn wir an unserem Hause denken kommen nur Kinder, Küche, Bettzimmer und private Angelegenheiten vor im umserem Kopf. Aber wenn wir von einem Hause sprechen, sowie das Haus Davids, dann war die Wirtschaft und Königreich damit damals eingeschlossen. Jetzt gibt es Kinder, Küche, und Komputer und daher kann mann eigentlich heute wieder zu Hause arbeiten.

Nun, zuhören ist eine schwierige Kunst. Das sie Paulus zugehört hat, versteht sich nicht von selbst. Wie die Korinther von Paulus gesagt haben, „Seine Briefe sind stark und wiegen schwer; aber selbst anwesend, ist er schwach, und seine Rede taugt nichts“ (2 Kor. 10:10). Der kleine Junge, Eutychus, am Fensterbrett ist auch eingeschlafen, als Paulus Rede immer weiter, „Stundenweiter“ länger ging. Dann fiel der Junge aus den Fenster und durch den Hl. Geist musste Paulus ihn wieder auferwecken. Er hat bestimmt seine Kinderpredigt vergessen. Aber die Lydia, die wahrscheinlich viel Verantwortung trug, hörte zu. Auch wenn wir nicht einschlafen, erlöschen unsere eigene Gedanken trotzdem oft was gepredigt wird. Aber Lydia, der tat der Herr das Herz auf und sie achtete darauf, was Paulus redete.

In unserem Kopf und Herzen gibt es so viele Hindernisse als bestehen könnten in einer Reise halbwegs durch Indien, d.h., wenn Gott unsere Herzen nicht öffnet, unsere Herzen nicht für sein Wort vorbereitet.

Oft haben wir geschlossene Herzen. Sie sind kaum mit unseren Gedanken verbunden und was wir mit unseren Ohren hören geht jedeswo, aber findet kaum den Weg zu uns’ren Herzen. Wir können mit unseren Augen alles sehen aber unsere Herzen bleiben unbewegt. Die frohe Botschaft, obwohl wir Christen sind, bleibt uns fremd. Wir können sprechen auf einer Tur, aber unsere Herzen bleiben dennoch stumm wenn es um die Mission Gottes und um das zu uns kommende Reich geht. Wenn der Hl. Geist unsere Herzen nicht öffnet, dann predigen wir vergeblich. Am hellen Tage bleiben unsere Herzen Finster, mit Guten Augen sehen wir nichts, und obwohl wir gutes Gehör haben, sind wir taub und dann stumm dazu, weil unsere Herzen von der frohen Botschaft nicht bewegt werden und mit göttlicher Liebe nicht übergehen.

Wie kommen wir wieder in die Christliche Bewegung herein, wo unsere Herzen echt von dem Hl. Geist vorbereitet, bewegt werden? Wie die Lydia, wie Paulus und Silas und Petrus und all die Anderen ersten Christen? Mein Vater war Pfarrer, nicht wahr. Aber meine Mutter hat uns von Herzen bewegt. Sie hat immer Brot gebacken für die ganze Familie. Sie hat den Teich geknetet in einer grossen Aluminum Schalle. Dann ist der Teich übergelaufen all überall in der Küche. Dann hat sie Brötschen dazu gebacken und brauchte uns allen kaum rufen. Mit Butter haben wir die heisen Semmeln gegessen als sie aus dem Offen heraus kamen. Dann haben wir alle miteinander gesprochen und das Familien Leben mit Liebe genossen. Danach sammelten wir uns im nächsten Zimmer mit unserem Vater für Andacht mit Gesang, Bibellesung, und Gebet.

Wenn Lydia danach Kinder bekommen hat, dann hat sie bestimmt auch solch eine segensreiche, christliche, familien Gemeinschaft zu Tage gebracht und auch, wie Mütter – manchmal genau verstanden wie die Herzen von vielen für die frohe Botschaft unsers Herrn und Heilands Jesus Christus zu öffnen sind. Ja, wir beten für christliche Mütter und für offne Herzen, die vom Hl. Geist bewegt wieder in die Bewegung der christlichen Liebe, Glaube, und Hoffnung zurück kommen. Amen. Pr. Peter Krey, PhD.

Written by peterkrey

May 21, 2007 at 3:37 am

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Rogate – Mothers’ Day – Sixth Sunday of Easter – May 13, 2007

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Fifth Sunday after Easter, Sixth Sunday of Easter

Rogate – Mothers’ Day – May 13th 2007

Old Zion Lutheran Church in Philadelphia

Acts 16:9-15 Psalm 67  Rev. 21: 10,22-22:5 John 14:23-29

 

“With Open Hearts”

     Paul and Silas are missionaries and being sent out with the Word of God, they try to enter Asia, but the Holy Spirit forbids them. What a marvelous thing! The Holy Spirit was guiding and directing them in all they did. We need to pray for the Holy Spirit, because Rogate, the name of this Sunday, bids us pray. Let us pray for the Holy Spirit so that we become guided and directed in the mission that Old Zion needs to carry out in this place.

     That night Paul has a vision of a Macedonian – Macedonia is up there to the north of Greece, and the man is pleading with Paul to come up and help them. In our own history, as an aside, Lutherans from far and wide prayed that Muhlenberg would help them with a pastor because they were at the mercy of vagabond pastors, but there were no pastors available.

     Silas and St. Paul were convinced that the Holy Spirit was calling and directing them, and before you could say, Jack Robinson, they are half way there, and then before they know it, they are in Philippi, the main city of Macedonia’s first province. They go down to the riverside, most likely, a house of prayer, and there is Lydia, with an open heart and she receives the good news, and they have the first crucial convert.

     I believe Paul and Silas are as if picked up and carried by the Holy Spirit, and moving hearts and gathering them up for Christ, is what they were doing. It is like Philip being told by an angel to meet the Ethiopian and then afterward being snatched away by the spirit of the Lord to preach the good news elsewhere (Acts 8:26,39). When you are in close touch with God in prayer, the spirit takes and puts you right where the work of the Lord has to take place.

     I remember traveling and being in India and getting sick of the heathenism all around me. I could suddenly see the beauty in Christianity. Talk about works-righteousness! What is it about chewing light bulbs that makes you holy? Or sticking long needles through your cheeks? Why is there still public defecation? It made me feel like a dog. And speaking about dogs, we have them for pets, but in India they are a sight for sore eyes. They are mangy, full of disease, and they round them up and kill them like pests, but they never kill them all. They want to see creatures more miserable than they are, perhaps. I’m talking about India in 1975 here and things might have changed. But for that time, I could become much more graphic, but I will spare you.

     I felt a real need to be with Christians. I could only think of Mother Theresa in Calcutta, which was more than 800 miles away. I went to a train. It was right there. I fell asleep and I woke up in the Howrah Train Station in Calcutta. A bus was right there to take me to the Mother House of the Missionaries of Mercy[1] as Mother Theresa’s sisters are called. I had lost track in India, but it was Christmas morning. I stepped into the hall of her establishment as she was coming down the steps.

     “I would like to be with you today.” I said.

     “Come and start with me at the Home for the Dying and Destitute.” she answered. And I spent the whole of Christmas with her going from one mission to another.

     The Holy Spirit just moved every obstacle out of the way, where a hundred of them could have reared up. It was like the Holy Spirit just picked me up and put me right there to carry out the whole Christmas program of Mother Theresa with her.

     She is just a really practical woman. She did not merely cook a meal for her family. Mother Theresa fed thousands of hungry people a Christmas meal. They had vats of curry and rice. It was my job to hand out banana leaves, which were used as plates. Indians with limbs as thin as pretzels ate huge amounts. We had to close the gates on a great crowd still waiting in line. We drove in a Land Rover, which had to drive one step at a time through and ocean of people. We went to schools, asylums, and hospitals with sweets and apples and sandwiches pressed in each child’s hand. She needed my help and the help of the other sisters and another priest in the Land Rover.[2] In the hospital she showed us the babies and children that had been thrown away. Their skin looked like leather and they stared out at us with old eyes. Mother Theresa was doing beautiful things for God!

     What made Mother Theresa open her heart to gather up the dying and destitute of Calcutta? What made Lydia receptive to the Gospel of Jesus Christ? It says, “The Lord opened her heart to listen eagerly to what Paul said.” Now we cannot take that for granted. You know the criticism the Corinthians dished out against Paul: “His letter are weighty and strong, but his bodily presence is weak, and his speech is of no account!” (2 Cor. 10:10) You remember the youth sitting on the window sill while St. Paul went on and on. The boy fell asleep and tumbled out of the window and Paul had to be rescued by the Holy Spirit, who revived the boy.[3]

     The Lord opened up Lydia’s heart to listen eagerly to what Paul said. She was drinking it in. the Gospel answered the yearning of her heart. Like the spiritual tell us:

Lord I want to be a Christian in my heart –

in my heart, in my heart.

Lord I want to be a Christian in my heart.

     There are as many obstacles in our hearts as could have blocked me from getting through half of India to make it to Mother Theresa, but the Holy Spirit opened the way.

     Sometimes you and I have a pretty closed heart. The ears just don’t connect to it, when it comes to the role God wants to play in our lives. Our eyes become all distracted looking at outward things, but we are not open to the vision of the new Jerusalem and it does not move us. We don’t see the trees of life planted and growing in the marvelous light of Christ, nor the river of God flowing through the city, like it flows through the Psalms – making glad the city of our God (46:4), and growing by the streams of living water (1:3), with leaves that are healing the nations, all our homes, all our neighborhoods, and all the houses and apartments in which we live and are as homeless as the wretched people in our shelters and our streets.

     When our eyes are opened by the Holy Spirit, then the light of Christ gets into the dark, dank, moldy, and musty corners of our hearts, and we see the vision of life that Christ calls us to live again. Then the lips of our mouths can’t help praising God and spreading the good news, because Christ, the Word of God, healed our mute and speechless heart, and found our voice. The Lord opens our hearts the way he opened Lydia’s.

     When our ears are opened, when the speech of God flows out of our hearts, then our hearts make us blossom in the Gospel again. We unfold like a “planting” of the Lord, to use Muhlenberg’s words. Our leaves like huge green banana leaves unfold in the shining and radiant face of God and life, faith, hope and love begin to flow like rivers of living water.

     You won’t have to be in church to feel the presence of God. You will have Christ in your heart, because the Holy Sprit opened your heart, so that God’s Word could live there and make your heart Christ’s home. And then you will have the Word for others like Paul and Silas had, like Lydia had. She was a merchant of purple cloth. I do not know if she had natural children, but after receiving Christ and baptizing her whole house with her, she could have had more children than Mother Theresa. The barren woman becomes the happy mother of a house-full of children, because of the spirit of God (See Psalm 113:9).

     Ida-Mae Fitch was like my second mother. She wanted to be a Baptist missionary, but her daughter went to church with a Black friend, and they were in no uncertain terms dis-invited from their church down there in Ohio.

     She married and had five children: and Nora and I named our first son after her youngest, Ashley. She was determined to still reach out in mission, even if the church rejected her. She allowed her family and her home to become a group home for kids that were released after serving sentences in juvenile detention centers. We were never allowed to ask what they did. There would be four to five or more youngsters sitting around her table with her own children. She would invite a policeman to come and eat with them. Frank, a local leader and I, myself were counselors that she took in so that when the released boys were too much to bear, we would stay with them as the Fitch family took a break in a motel for the week-end.

I watched as a kid all hardened from unspeakable experiences in prisons sat there and little Ashley, who had red hair just like his father, climbed on his lap and asked him to read his children’s story book to him. As the kid opened the book, you could see him coming back. Ida-Mae used her whole family to rescue those poor fellows. Where my father had three locks on every door, she kept her doors unlocked on principle, so that the boys had a place of refuge. What a blessing she was to a whole number of troubled youth, many of whom straightened out. What a witness! What a mother! What a missionary of mercy! What a blessing she was for my life.

     Let’s pray for the Holy Spirit to open our hearts so that the whole household of Old Zion enters the mission that Christ will reveal to us. Ours is a church with the colonial heritage, but read about the colonial days! We have it far better than they did, let me tell you. Let’s pray that Christ opens our hearts, because “eye has not seen, nor ear heard, nor the heart been able to conceive and comprehend the wonderful things God has prepared for those who love him” (1 Cor. 2:9), who are called to his purpose, the wonderful mission of Christ. Amen.


[1] I see now how they are called the Missionaries of Charity.

[2] In my diary for December 26th 1975, I noted the priest was Brian Gallager from Australia and a friendly sister was Suma, named after Thomas Aquina’s Summa, which was Bluma in Bengali.

[3] His name was Eutychus and the story can be found in Acts 20:9.

Written by peterkrey

May 16, 2007 at 7:56 pm

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Miracles

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                                                        Miracles

 

                 A miracle rabbit

                       hops

                             thru

                    my miracle world.

 

                   That hat

                           he hops out of

                     is his story

                              and my story,

                    because I am a miracle.

 

                  In God’s silence –

                          is his miracle motion –

                     as he dashes out of my world,

                Leaving me to blend into bland nature

                         (But for Christ)

                His little flag

                             in the blue night air

                        bobbing whitely at will

                                waved to me.

                     There can be no mistake.

 

                                For Raymond Abba

                                 April 29, 1968

Written by peterkrey

May 9, 2007 at 5:55 am

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Candle Light Vespers, Wittenberg Chapel, 1967

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                   Candle Light Vespers

 

Pastor,

         the clouds are sheep —

                         though some sleep

                             they keep surging steadily

         over the fields of eternity –

      as the night of the angels comes upon us.

           O heavenly host,

                 open your lips and show forth praise:

          “We make a fair procession,

                                      O blessed Lord,

           O Holy Infant for you,

                        litanies for you,

                                          O Son of God.”

 

       They sing the song of joy

                                 In charmed “excelses”

                      Ascending and descending

                                 the glorious choir –-

            “Alleluias” frolic like prancing lambs

                       in the rhythmic rapture

                       of the joyful beat of worship.

 

        And the flock,

                      shocked,

                           scatters into the night

        afraid of the coming light.

                   And the light comes

                 where candles are dancing in darkness

        Spreading the golden glow

                          up into the solemn temple

                                          like incense

            light –

                leaps silently from candle to candle

        from angel to angel

                   starting from the cross

                     and spreading out into the ages.

 

        Outside a little later,

            a girl approaches slowly

                    holding

                       her service candle still

                                 worshipfully

           her motion making the merry darkness

                               a myrrh

                                     about her

      Like Mary,

        her shy brown hair over her little round face

          she approaches

                 cupping her hand around the

                          bleating flame

                 flickering           fleeting

  while the light                        throws wings

behind her, as she turns her eyes up to us and smiles –

           because she is saving the moment.

 

                                     Advent, 1967

                                   Wittenberg Chapel

                 

 

Written by peterkrey

May 9, 2007 at 5:32 am

Posted in My Poems