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Rogate and Mothers’ Day May 13th 2007 Öffnet Eure Herzen!

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Rogate and Mothers’ Day May 13th 2007

at Old Zion Lutheran Church in Philadelphia

Öffnet Eure Herzen!

Apostelgeschichte 16:9-15  Psalm 67 Offenbarung 21:10,22-22:5 Johannes 14:23-29 oder Johannes 5:1-9

 

Paulus und Silas wollten das Evangelium in Asien predigen aber der Hl. Geist verwehrte es ihnen. Rogate heisst „Betet!“ und ich glaub dass die ersten Christen viel gebetet haben. Daher erhielten sie ihren Wegweisern vom Hl. Geist. Ich hab nie gesehen dass meine Mutter allein gebetet hat. Mein Vater betete in einer kleinen Kammer zwischen seinem Studierzimmer und unserer Wohnstube. Er konnte beide Türen zu halten als er kniete. Da wussten wir dass er betete. Mutter hat immer zusammen mit uns gebetet bevor wir zur Schule oder in die Arbeit gegangen sind. Weil die ersten Christen viel gebetet haben, konnte der Hl. Geist sie direckt lenken und leiten Gottes Willen zu tun.

Bald kommt Pfingsten, d. h., am 27. Mai. Wir wollen nicht nur den Vater und den Sohn anbeten, sondern auch den Hl. Geist. Oft unterschätzen wir den Hl. Geist, denn wir feiern Weihnachten und Ostern, aber wie die Welt, wissen wir nicht was wir mit Pgingsten anfangen sollen. Nun, Pfingsten bedeutet den Geburstag der Kirche wo wir alle jetzt in unseren Christus-Leben aufgenommen werden, um in inbrunstigem Glauben an Gott, die Sünde, Tod, und Teufel überwinden zu können. Wie meine Mutter uns allen immer an Gebet gehalten hat, so im Hl. Geist hat sie Jesus Christus bezeugt und dadurch unter uns das Reich Christi verbreitet, wie Paulus und Silas. Unsere Mutter hat uns all die schönen Kindergebete beigebracht.

Als diese Missionare in der Provinz Asien zu predigen verwehrt waren, sah Paulus eine Erscheinung bei Nacht: ein Mann aus Mazedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! (Bei Seite: In unserer Geschichte haben auch viele Lutheraner Mühlenberg damals gebeten ihnen mit Predigern zu helfen. Da waren aber zu wenige.)

Dadurch war Paulus gewiss, dass sie Gott dahin berufen hatte, dort in Mazedonien das Evangelium zu predigen. Nun, wenn der Hl. Geist uns lenkt, dann brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, wir werden Gottes Wille tun. „Der Mensch denkt, aber Gott lenkt.“ Oft wollen wir unseren Weg folgen und eine Schwierigkeit nach dem anderen verwehrt und behindert uns und überwindet unsere Vorhaben. Wenn wir aber vom Hl. Geist geleitet werden, dann öffnet sich die Bahn und alles klappt bevor wir dass versehen haben.

Einmal als ich durch Indien reiste, hab ich zu viel vom Hiduismus bekommen. Es blieb mir im Hals stecken. Ich kann sehen warum der Buddha diese Religion reformiert hat. Es gibt so viele Götter und so viel Werk-gerechtigkeit. Religion kann auch in Selbst-zweck an den Nächsten vorbeigehen. Als ich an einer Baustätte war, lag ein Sterbender auf dem Burgersteig. Plötzlich kam ein Krankenwagen. „Gott sei dank!“ dachte ich. „Jetzt kommt Hilfe.“ Hab ich gedacht! Der Fahrer sprach mit einem Baumann und wollte wieder wegfahren. „Schau mal diesen an. Wirst du ihn nicht zum Krankenhaus nehmen?“

„Ach. Der ist ein Bettler, nichts mehr.“ Und er fuhr ab. Nach vielen verschiedenen Erfahrungen, hab ich aufeinmal die Wahrheit und Liebe von unserer Religion vernommen und wollte unter Christen sein. Da dachte ich an Mutter Theresa. Ich war ungefähr 800 Meilen von Calcutta entfernt, aber der Zug war da, auf einmal war ich in einem Bus, und früh morgens am Weihnachtstag kam ich in die Halle von ihrer Veranstaltung an, als sie eben die Treppe herunter kam. Sie hat mich eingeladen ihr ganzes Weihnachts Programm mit zu machen.

Wie viele Hindernisse und Schwierigkeiten hätte ich erleben können so vielen Meilen durch Indien nach Calcutta zu reisen und wenn ich zurück denke, war es der Hl. Geist am Werk, denn es schien als ob ich dahin in einem Augenblick gekommen bin.

Welch eine Mutter, nicht wahr? Mutter Theresa. Sie hat nicht nur ihre Familie zu essen gegeben, sondern Tausende Essen gegeben, Weihnachten zu Mittag. Grosse Tonnen waren da mit Reis und Kurry gefüllt. Ich musste Bananen Blätter austeilen, die für Teller benutzt waren. Als das Essen fertig war, mussten die Pforten auf grossen wartenden Schlangen von Leuten geschlossen werden. Dann fuhren wir in ihrem Landrover schrittweise durch einem Ozean von Menschen von einer Veranstaltung und Schule zum Anderen um Weihnachts Essen und Lecherbissen auszuteilen. In einem Krankenhaus, zeigte Mutter Theresa uns die weggeworfene Kinder und Babies die sie mit den anderen Sterbenden von den Strassen aufgesammelt hatte. Die Haut der Kinder war wie Leder und sie guckten uns aus alten Augen an. Doch nachdem alle die Aufgesammelten unter freundlichen und lachelneden Augen der Schwestern jetzt sterben konnten, haben viele neue Kraft und Lebensmut gewonnen und konnten von den missionarischen Schwestern der Barmherzigkeit (Missionaries of Mercy or Charity auf Englisch) gerettet werden.

Jetzt nach Mazedonien zurück. Paulus und Silas sind ohne weiteres vom Hl. Geist geholfen, dahingekommen und zwar nach Philippi, die Hauptstadt von der ersten Provinz. Und da war die Lydia, und der tat der Herr das Herz auf, so dass sie darauf achtete, wovon Paulus redete.  Wir wissen nicht ob sie eine Mutter war, aber wir wissen dass sie beruflich eine Pupurhänderlin aus der Stadt Thyatira war. Wie Kornelius sein ganzes Hause taufen liess, hat Lydia sich auch taufen lassen mit ihrem Hause und dann als Haupt des Hauses, d.h., als die Hausmutter selbst, hat sie Paulus und Silas unterkunft gegeben.

Damals bevor dem industriellen Zeitalter war das Haus Centrum der Productivität und die Familie war keineswegs eine nur private Angelegenheit. Jetzt sind der Beruf und die Arbeit meistens ausserhalb des Hauses und wenn wir an unserem Hause denken kommen nur Kinder, Küche, Bettzimmer und private Angelegenheiten vor im umserem Kopf. Aber wenn wir von einem Hause sprechen, sowie das Haus Davids, dann war die Wirtschaft und Königreich damit damals eingeschlossen. Jetzt gibt es Kinder, Küche, und Komputer und daher kann mann eigentlich heute wieder zu Hause arbeiten.

Nun, zuhören ist eine schwierige Kunst. Das sie Paulus zugehört hat, versteht sich nicht von selbst. Wie die Korinther von Paulus gesagt haben, „Seine Briefe sind stark und wiegen schwer; aber selbst anwesend, ist er schwach, und seine Rede taugt nichts“ (2 Kor. 10:10). Der kleine Junge, Eutychus, am Fensterbrett ist auch eingeschlafen, als Paulus Rede immer weiter, „Stundenweiter“ länger ging. Dann fiel der Junge aus den Fenster und durch den Hl. Geist musste Paulus ihn wieder auferwecken. Er hat bestimmt seine Kinderpredigt vergessen. Aber die Lydia, die wahrscheinlich viel Verantwortung trug, hörte zu. Auch wenn wir nicht einschlafen, erlöschen unsere eigene Gedanken trotzdem oft was gepredigt wird. Aber Lydia, der tat der Herr das Herz auf und sie achtete darauf, was Paulus redete.

In unserem Kopf und Herzen gibt es so viele Hindernisse als bestehen könnten in einer Reise halbwegs durch Indien, d.h., wenn Gott unsere Herzen nicht öffnet, unsere Herzen nicht für sein Wort vorbereitet.

Oft haben wir geschlossene Herzen. Sie sind kaum mit unseren Gedanken verbunden und was wir mit unseren Ohren hören geht jedeswo, aber findet kaum den Weg zu uns’ren Herzen. Wir können mit unseren Augen alles sehen aber unsere Herzen bleiben unbewegt. Die frohe Botschaft, obwohl wir Christen sind, bleibt uns fremd. Wir können sprechen auf einer Tur, aber unsere Herzen bleiben dennoch stumm wenn es um die Mission Gottes und um das zu uns kommende Reich geht. Wenn der Hl. Geist unsere Herzen nicht öffnet, dann predigen wir vergeblich. Am hellen Tage bleiben unsere Herzen Finster, mit Guten Augen sehen wir nichts, und obwohl wir gutes Gehör haben, sind wir taub und dann stumm dazu, weil unsere Herzen von der frohen Botschaft nicht bewegt werden und mit göttlicher Liebe nicht übergehen.

Wie kommen wir wieder in die Christliche Bewegung herein, wo unsere Herzen echt von dem Hl. Geist vorbereitet, bewegt werden? Wie die Lydia, wie Paulus und Silas und Petrus und all die Anderen ersten Christen? Mein Vater war Pfarrer, nicht wahr. Aber meine Mutter hat uns von Herzen bewegt. Sie hat immer Brot gebacken für die ganze Familie. Sie hat den Teich geknetet in einer grossen Aluminum Schalle. Dann ist der Teich übergelaufen all überall in der Küche. Dann hat sie Brötschen dazu gebacken und brauchte uns allen kaum rufen. Mit Butter haben wir die heisen Semmeln gegessen als sie aus dem Offen heraus kamen. Dann haben wir alle miteinander gesprochen und das Familien Leben mit Liebe genossen. Danach sammelten wir uns im nächsten Zimmer mit unserem Vater für Andacht mit Gesang, Bibellesung, und Gebet.

Wenn Lydia danach Kinder bekommen hat, dann hat sie bestimmt auch solch eine segensreiche, christliche, familien Gemeinschaft zu Tage gebracht und auch, wie Mütter – manchmal genau verstanden wie die Herzen von vielen für die frohe Botschaft unsers Herrn und Heilands Jesus Christus zu öffnen sind. Ja, wir beten für christliche Mütter und für offne Herzen, die vom Hl. Geist bewegt wieder in die Bewegung der christlichen Liebe, Glaube, und Hoffnung zurück kommen. Amen. Pr. Peter Krey, PhD.

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Written by peterkrey

May 21, 2007 at 3:37 am

Posted in In German

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