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Jesus Christus Herrscht als König 8. Juli, 2007 Alt Zion zu Philadelphia

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5. Sonntag nach Trinitatis 8. Juli, 2007

Lesung: Lukas 10: 1-11,16-20

Bei der Nummer 70 oder 72 sollen die Nationen der Welt von Jesus und Israel angesprochen sein. Jesus schickt seine Jünger aus um die Nationen, um die Völker für sich heute vorzubereiten. Im 10. Kapitel des Ersten Buch Moses ist die Tafel der Nationen als 70 oder 72 aufgezählt. Moses hat auch 70 Helfer erwählt von den Zwölf Stämmen Israels, und dann gab es zwei mehr die im Lager geweissagt haben.

Die zwei Speisungen der 5,000 und 4,000 lässt uns auch erkennen dass Jesus nicht nur der König Israels, sondern auch der Herr aller Nationen ist. Nicht jeder soll diese Aussage verstehen können, besonders die Römer nicht. Daher „Wer Ohren hat zu hören, der höre.“

Als die Jünger Jesu die überbleibende 12 Körbe Brot aufsammelten, als er die 5,000 speiste, bedeuten die 12 Körbe, dass die 12 Stämme Israels zu ihm kommen würden, denn er ist der König Israels. Als er danach die 4,000 von der vier Ecken der Welt, mit fünf Brote und zwo Fische gespeist hat, waren sieben Körber von den Jüngern übrigens eingesammelt, die die sieben Nationen bedeuten, daher ist Jesus der Herr aller Nationen.[1] Daher wer die Symbolik dieser Nummern versteht, versteht dass Jesus der König Israels und auch der Herr aller Nationen ist.

Nun, am 4. Juli haben wir den 231. Geburtstag unserer Nation, unserer Vereinigten Staaten, gefeiert und wir sehen dass Jesus Christus auch der Herr über unserer Nation ist. Wir können auch durch Gnade einer der 72 Nationen sein, wo Jesu durch seine frohe Boten die Bösen Geister austreibt und wir den Hl. Geist verbreiten, damit Hader und Streit, Gewalt-Tat und Krieg mit der Liebe und Barmherzigkeit Jesu Christi überwunden werden.

Als die Jünger zurück kamen zu Jesus, freuten sie sich dass sie Macht gehabt haben über bösen Geister. Jesus sagt dass er den Satan sah vom Himmel fallen wie ein Blitz. Denn jetzt herrscht Jesus als König und alle Nationen sind ihn untertänig. Der alter Herrscher dieser Welt, der Satanas, konnte vor der Wahrheit der Botschaft Jesus Christus nicht Stand halten. Der Teufel hat Jesus versucht und ihm alle Reiche der Welt im Augenblick gezeigt. All diese Macht wollte der Satanas Jesus geben, wenn er ihn anbeten würde.

Aber Jesus erwiedert, „Du sollst den Herrn, deinen Gott anbeten und ihm allein dienen“ (Lukas 4:5,8). Jetzt durch diese von Jesus organizierte Bewegung, die wie eine sonderbare „Campaign“ von den heutigen Kandidaten für unseren Präsident uns erinnert, wo er siebzig Jünger ausgesandt hat, dadurch ist der Herrscher dieser Welt wie ein Blitz gefallen und Jesus ist hoch gehoben wurden, denn sein Reich soll kommen.

Wir lesen im Zweiten Psalm wie Gott Jesus anspricht: „Du bist mein lieber Sohn, heute habe ich dich gezeugt“ (2:7). Weiter heisst es: „Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und die Weltenden zum eigentum” (8). Jesus Christus ist Herr.

Der Psalm ermahnt uns, wenn die Völker, wenn die Heiden toben und murren, wenn sie sich gegen Christus, Gottes gesalbten auflehen, der da im Himmel sitzt lachet und spottet ihrer. „Küsset den Sohn, dass er nicht zürne” (Psalm 2:11-12).

Wohl ist Jesus das Lamm Gottes, aber der grosser Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, steht hinter ihm. Gott hat seinen König eingesetzt auf seinem heiligen Berg Zion und wie die Tiere: der Adler, Bär, Löwe, Drachen, die die Nationen bedeuten, werden sie zitternd zum Lamm Gottes kommen müssen und sagen: „Dein Wille geschehe!“

Die Zeremonie vor dem Independence Hall am 4. Juli war sehr bewegend. Man kann sehen wie der Patriotismus auch eine zivile Religion darstellt, und wenn man auch Tränen dabei weint, ist das nicht unbedingt schlecht oder böse. Man soll sein Land liebhaben. Nur wenn der Patriotismus mit Militarismus identifiziert wird, dann darf ein Christen-Menschen nicht von ganzem Herzen mitmachen, denn vom ganzen Herzen müssen wir nur unseren Heiland Jesus Christus anbeten und ihm allein dienen.

Wir dürfen nur den lieben Gott und seinen Sohn walten lassen. Denn er ist das Lamm Gottes und kommt keineswegs das Leben zu vernichten sondern das Leben zu bringen, auch die Fülle des Lebens. Daher als die Jünger Feuer vom Himmel herunter rufen wollten um Dörfer zu straffen die Jesus nicht willkommen heissen wollten, wiess sie Jesus zurecht. Dort wird ein scharfes Wort im Griechischem gebraucht und es bedeutet dass sie einen bösen Geist hatten. „Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid?“ (Lukas 9:55). „Denn der Menschen Sohn ist nicht gekommen das Leben der Menschen zu vernichten, sondern zu erhalten“ (56).

Die Nationen können jetzt Feuer vom Himmel holen, weil die Wissenschaft und Technologie biblische Erreichnisse möglich macht. Im Internet kann man sehen wie die Soldaten für Feuer rufen, und bald kommt eine Rackete vom Himmel und der Stadt-Teil explodiert, und dann geht der Krieg weiter. Im Zweiten Weltkrieg hat man phosphor Bomben auf Hamburg geworfen, die wie Scherz-Kerzen auf einem Geburtstags-Kuchen sind, die sich immer wieder anzünden, auch nachdem man sie ausgeblasen hat. Das Feuer im Hamburg konnte man nicht löschen und Tausende verbrannten. Auch als Deutschland die Racketen nach England gefeuert hat, da gab es auch Feuer vom Himmel von den Nationen. Als Coventry Cathedral getroffen wurde, soll man die Entscheidung gefasst haben, um Rache zu nehmen, Dresden zu vernichten.

Nun hier in der Kirche sind wir verantwortlich die Frohe Botschaft zu verkündigen, dass Jesus Christus nicht gekommen ist das Leben zu vernichten sondern zu bringen. Am jüngsten Tag werden die Nationen gerichtet werden um die Schafe von den Ziegen auszusondern. Es ist als ob der Satanas wieder im Himmel sitzt und Christus ganz unterlegen ist. Doch sagt unser Text, dass Jesus Christus den Satanas vom Himmel wie einen Blitz hat fallen sehen. Er ist ein toter Teufel, im Licht der Wahrheit kann man ihn durchschauen, weil er ein Schatten ist. Wir müssen aber die Vergebung, die Wahrheit und Barmherzigkeit vom Lamm Gottes weiter treiben, auch wo das Licht der frohen Botschaft noch nicht durchgedrungen ist. Wir bleiben Christi Boten und werden von seiner Botschaft ausgeschickt wie Schafe mitten unter den Wölfen. Denn wir verkündigen Jesus Christus damit wir uns für ihn vorbereiten. Dann werden wir auch diesen Blitz sehen, wo ein Wort ihn fällen kann, denn Jesus Christus herrscht als König, alles wird ihn untertänig, alles legt ihm Gott zu Fuss. Ja, dein Reich komme, und wie Luther ergänzt, nicht ohne uns, sondern für uns and zu uns.

Nun, man kann sehen wie der grosse Patriot George Washington sein Kreuz getragen hat um diese Vereinigten Staaten zur Geburt zu bringen. Aber wie alle Nationen, ist auch unsere Nation in Sünde geboren und geschafen wurden. Aber wir predigen die frohe Botschaft, damit viel Gnade und Vergebung und Barmherzigkeit vom Himmel auf unser land fallen kann, denn der Herr hat kein gefallen am Tode der Gottlosen, sondern will dass sie sich bekehren und Leben finden.

Wir können die Türen der Hölle öffnen aber nicht wieder zuschliessen. Aber der Hl. Geist, unser Herrscher, Jesus Christus, unser König auf dem heiligen Berge Zion, kann die Türen der Hölle wieder zuschliessen. Daher beten wir, zu uns komme dein Reich, und wir flehen für den Hl. Geist, der alle bösen lebens-vernichtende Geister überwindet. Denn Jesus ist das reine Leben in uns und bringt das Leben und die Fülle des Lebens zu uns. Lassen wir nur den Lieben Gott walten, und hoffen wir auf ihn jede Zeit, dann kann das Wort Gottes das Himmel Reich weiter verbreiten. Amen.


[1] Für die sieben Nationen, siehe 5 Mose 7.1 und Apostlegeschichte 13.19.

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Written by peterkrey

July 15, 2007 at 4:17 pm

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