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Heiligabend, 2007

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Heiligabendgottesdienst, 2007

„Denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids“ (Lukas 2,11).

Warum sind diese längste, geweite Nächte so sehr von Hoffnung erfüllt? Warum nach einem solchen Jahr voll Sünden, Gewalt, Verzweifelung, Krankheit, und Tod, haben wir noch Hoffnung? Warum hoffen wir noch wenn der Trauer Tal dieser Welt immer mehr Tränen bringt, wenn diese Welt so sehr verloren gegangen ist, und alle Hilfe zu spät erscheint, und die Welt sogar am End ist?

Die Antwort ist ganz einfach: Gott ist zu uns gekommen und ist mit uns, und jetzt eigentlich mehr mächtig im Dasein eines schwachen und gefährdeten Babys – dass von Himmel zu uns gekommen ist und uns tief bewegt, weil wir wissen dass Gott mit uns in diesem Kindlein ist. Ja, Gott hat einen nagel-neuen Rettungsplan für uns aufgestellt. Er ist selbst zu uns in die Welt gekommen um uns zu helfen. Daher ist Gott jetzt selbst unter uns und mit uns, für uns geboren in diesem erst geborenen Sohne Marias, und daher sind wir nicht Hoffnungslose, sondern mit Hoffnung gefüllten Menschen.

Es ist natürlich noch nicht der erwachsene Jesus, der mit Schritt und Tritt Wunder auf seinem Weg entlang gewirkt hat und allen Menschen auf Rückkehr zu Gott gerufen hat. Er hat noch nicht sein Leben für uns dahingegeben in einer Liebe die für uns kaum zu fassen ist. Jetzt ist er noch ein Baby, fast unmächtig und neu geboren. Wenn wir die neu-geborene Stimme eines Babys Geschrei für das erst Mal hören, dann wissen wir, hier ist neues Leben, hier ist neu-geboren ein Mensch, eine Person, neu in die Welt gekommen; ja, unter uns, die so träg und müde sind und fast verbraucht, unsere Wege gehen.

Welch ein Erlebnis, wenn man im nächsten Zimmer mit den Geschwistern auf der Stimme des neugeborenen Babys Geschrei wartet, die Hebamme schon da und alles so stille. Wenn man sie entlich hört, dann gucken wir uns gegenseitig an und strahlen, denn ein gewisser Glanz steigt in unseren Herzen herauf, in der Freude auf das neue Leben.

Und jetzt mehr als einen neuen Bruder oder Schwester, wissen wir dass Gott da ist, der schon mit Wundertaten Himmel und Erde gemacht hat, und nun zu uns kommt um unsereiner zu werden, nicht nur damit er uns den Lebensweg weist, sondern damit er auch mit uns und unter uns verweilt um uns mit himmlischen Leben, himmlischer Hoffnung, himmlischer Glaube zu füllen. Ja, das Himmlische bring er zu uns hier auf Erden.

Wie almächtig die Liebe, die uns überwältigt, wenn unser Heiland am Krueze hängt! Wie almächtig die uns überwältigende Liebe wenn die Maria das baby in die Krippe legt!

Daher taugt’s nichts wie lange oder wie dunkel die Nacht, die Sterne scheinen trotzem Zeugnis abzulegen für das Kindlein, mit Himmelslicht, um den Glanz aus der Himmelswelt zu uns zu bringen.

Auch der Weihnachtsbaum will bei uns sein Zeugnis ablegen im Glanz des schimmerden Lammettas, Schmucks, Kerzen, und Lichtern, damit wir in seinem Galnz die neue Welt erblicken. In diesem Glanz des neuen Lebens ist das Christkind zu uns gekommen um uns neues Leben zu bringen.

Wir singen gern, „wie wird dann die Stube glänzen“ um zu sagen, wie werden dann unsere Herzen mit Liebe glänzen, so wie unsere Häuser und Strassen und Stadt-Mitte so gar, mit Lichtern glänzen.

Auch draussen im Wald legt der Tannenbaum sein natürliches Zeugnis ab. Wie seine Nadeln immer grün bleiben, ja, immer treu bleiben und fallen nie, ob Sommer oder Winter, wie die ewige Himmlische Welt, wo wir im Glanz des Zimmers durch Tränen unsere Eltern wieder sehen, und alle die schon vor uns ins Licht der Ewigkeit gegangen sind, und dort auf uns warten, und zu uns leuchten durch die dunkeltse und längste Nacht, mit reichster und tiefster Liebe, die unser Heiland, das Licht der Welt, zu uns kommen ist uns zu bringen, ja, so zu uns bringt die kommende, helle, neue Welt, wo es kein Hader und Streit mehr gibt, kein Leiden, kein Seufstzen im Trauer, keine Gewalt, keine Furcht, keine Tränen, kein Tod, denn im Glanz des Christkindleins neuen Leben, leben und erstehen auch wir. Daher leuchten die Kerzen, scheinen die Lichter, daher glänzt auch das silberne, schimmerde Lammetta für die ewige Kommende Welt, worin wir uns um Maria und Joseph versammeln, um das Kindlein Jesu anzubeten, die predigenden Hirte zu hören, und mit all den Engeln und Engelchören Gottes Lob und Pries zu singen. Amen.

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Written by peterkrey

December 24, 2007 at 6:23 pm

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