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Andacht, a Devotion in German and English for St. Matthews Lutheran Church in San Francisco, CA July 28, 2011

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Eine Andacht für die Sanct Matthäus Gemeinde

in San Francisco, CA

28. Juli, 2011

Der Herr erlöst seine Gefangenen: Psalm 126: ein mir vertrauter Psalm. Ich hab schon ein Lied darüber componiert.

Wenn der Herr die Gefangenen Zions erlösen wird,

So werden wir sein wie die Träumenden.

Dann wird unser Mund voll lachens

Und unsere Zunge voll Rühmens sein.

Dann wird man sagen unter den Heiden:

Der Herr hat Grosses an ihnen getan!

Der Herr hat Grosses an uns getan;

Des sind wir fröhlich.

Herr, bringe zurück unsere Gefangenen,

Wie Du die Bäche wiederbringts im Südland.

Die mit Tränen sähen, werden mit Freuden ernten.

Sie gehen hin und weinen und streuen ihren Samen

Und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.

Ein Psalm kann für viele verschiede Verhältnisse verwendet werden. Einmal ist er für die Babylonische Gefangenschaft verwendet worden und dadurch waren die Worte verändert: auf Englisch heisst es: “Restore our fortunes, Oh Lord!” zuerst lauteten die Worte: Wenn der Herr unser Schicksal ins Glück verändert hat, unser Armseligkeit umgekehrt hat, dann werden wir sein wie die Träumenden. Auf Hebräisch lauten die Worte: Herr, wende die zurück, die sich von uns wenden. Dann wird unsere Niedrigkeit aufgehoben und dann genesen wir wieder.

Die Rede kann über ein Volk, eine Gemeinde, oder über eine Person sein, die tief in Unglück geraten ist. So wir können z. B. über eine Gemeinde sprechen, wie unsere. Wenn Mitglieder sich wenden und wieder zurück zur Kirche kommen, dann genesen wir und werden halt reicher. Wenn alle Leute, wenn unsere Mitglieder sich von uns wenden, dann nehmen wir ab und werden immer ärmer, nicht wahr? Auch bei der Gesellschaft, wenn Kunden sich umdrehen und heraus gehen ist es schlecht für das Geschäft.

Daher sagt’s in Hebräisch, Herr, wende zurück die die sich von uns gewendet haben, dann haben wir wieder Glück, dann wächst unsere Gemeinde wieder. Dann bringen die Mitglieder wieder Dank-Opfer, und zwar reichlich.

Damit werden wir sein wie die Träumenden, denn Gott wird die Träume unserer Gemeinde erfüllen. “Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott betreitet hat denen, die ihn lieben” (1 Kor 2:9) Wenn Gott unsere Träume erfüllt, dann werden wir Glücklich sein und lachen, tanzen, und Froh sein. Wir werden Gott loben und preisen.

Dann werden die andere Kirchen, die andere Gemeinden um uns herum sagen: der Herr hat Grosses für die Sanct Matthäus Gemeinde getan. Wenn von einer Person gesprochen wird, die sich verloren hat und sich in Jesus Christus wieder findet, d.h., Jesus sie wieder findet, und dessen Leben sich mit Segen verändert, dann merken es andere zuerst und nur danach der Mensch selbst. Man fragt, “Herr, wo bleiben alle Deine Verheissungen? Bin ich nicht auch dein Kind? Warum müssen meine Tränen immer fliesen?” Dann augen-blicklich merken es andere zuerst, das Gott eingesetzt hat, und Grossartiges an uns getan hat. Nur danach merckt es die Person oder die Gemeinde selbst. Daher sagt der Psalm: Der Herr hat Grosses an uns getan, Ja, der Herr hat Grosses für sie, für ihn für mich getan, daher kann ich froh sein, daher kann ich lachen, daher bin ich fröhlich.

Nun diese Erfüllung ist vorausgenommen, vorweg-genommen, denn der Psalm ist ein erhörtes Gebet, und wir können getrost auf Gott harren, weil wir jetzt wissen dass Gott uns erhört hat. Aber wir stehen noch davor. Daher packt der Psalmist die traurige Sache wieder an: Herr, bringe zurück die die sich von uns gewendet haben, wie die Bäche im Süden des Heiligen Landes, in der Wüste vom Negev, wo es kein Wasser gibt und alles dürre und trocken sterbend da liegt. Ein Wadi, ein Bach vollkommen ausgetrocknet. Plötzlich kommt Gottes Segen wie ein Platzregen, und all Bäche fliesen, und die Pflanzen wachsen wieder und die Wüste wird in einen grünen Garten verwandelt. So kann und wird Gott unser Glück von einer Wüste zu einem Garten verändern.

Doch manchmal gibt es Mangel, Hungersnot, wie jetzt im Somalien, Wasser mangel, kein Regen. Der Psalmist spricht bestimmt aus Erfahrung. Und doch muss man Samen bei Seite legen, obwohl es Hunger mit vielen sterbenden bedeutet. Und Alles ist so trocken, das nur unsere Tränen die Samen die wir pflanzen bewässern. Kein Regen, nur unsere Tränen die Samen die wir pflanzen bewässern! Aber “wenn der Same, das heist, das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, so bleibt es allein. Wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht” (Joh 12:24).

Daher ist Christus zu uns gekommen und ist für uns gestorben und demnächst wieder auferstanden, und bringt uns die grosse Ernte, wo wir uns freuen, tanzen, und frohlocken. Wir waren verloren und siehe, jetzt leben wir, und in eine grosse Umkehrung, kommen wieder Viele zu uns. Gott wird unsere Träume erfüllen und wir werden sagen mit den anderen Kirchen. Jawohl-ja, Gott hat Grossartiges an uns getan, dessen wollen wir uns freuen. Lasst uns fröhlich sein! Amen.

Lieber Herre Gott, wir danken Dir für diese Gemeinde, diese deutsch/americanische Gemeinde, die true ein Zeugniss hier in San Francisco für Dich, Jesus Chriistus, ablegen will. Wir beten dass wir viel Segen in SF in CA und in dieser Welt verbreiten können. Stärke unseren Glauben damit wir tüchtig wachsen, und eine grosse Ernte für deinen Reich einholen können. Ja, aller Augen warten auf Dich, Herr, und Du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit. Du tust Deine milde Hand auf und sättigst alles das da lebt mit wohlgefallen. Dafür wollen wir Dir danken. Amen.

A Devotion on Psalm 126

For St. Matthews Lutheran Church, in San Francisco, CA

July 28, 2011

This is a favorite Psalm of mine that has long accompanied me along the way. I even wrote a song for it.

When the Lord restored the fortunes of Zion,

we were like those who dream.

Then our mouth was filled with laughter

and our tongue with shouts of joy.

then it was said among the nations,

“The Lord has done great things for them.”

The Lord has done great things for us,

and we rejoiced.

Restore our fortunes, O Lord,

like the watercourse of the Negeb.

May those who sow in tears

reap with shouts of joy.

Those who go out weeping

bearing the seed for sowing,

shall come home with shouts of joy,

carrying their sheaves.

A Psalm is used in many different situations and this one was used and reworded for the time of the Babylonian Captivity. But it was first a prosperity psalm, celebrating when a nation or a person comes around, but it means much more than that. Yes, when the Lord brings me around, it will be like I’m dreaming. In Hebrew there is a play on words: turn those around who are turning away, O Lord!

The Psalm can refer to a nation, a congregation, or a person, one who has become troubled and lost. We could therefore speak about a congregation, for example, this one. When members turn around and start coming back to church, then we recover and prosper. When people and members turn away from us, then we diminish and become poor. When in our store, if we had a shop, if customers turn around and go out the door, it’s bad for business.

Thus the Hebrew says, “Turn around those who are turning away.” Then our congregation starts growing and prospering again as people come laden, bringing rich thank-offerings.

Then we will think we are dreaming. God will make our dreams come true. “Eyes have not seen nor ears heard nor any heart imagined, the wonderful things that God can do for those who love him, who are called to God’s purpose!” (cf. 1 Cor. 2:9) When God makes our dreams come true, our lives become filled with laughter. We dance and sing with happiness. We praise and glorify God.

Then the other churches, the other congregations about and around us say, “The Lord has done great things for St. Matthews.” When this is about a person lost and found by Christ, a person whose life, let us say, has been changed into a blessing, then others are the first to observe it. The person him or herself is still praying: “Lord, where are all your promises? Am I not also your child? Why do I have to cry an ocean of tears?” Then in the twinkling of an eye, which others first notice, God moves into action, and they witness the great things that God has done for such a one. The person him or herself only notices it afterward. That’s why the Psalm follows with the verse: “The Lord has done great things for me,” not only for others, but also for me! And then a heart is filled with laughter, smiles, dancing and rejoicing.

Now the trouble is that the fulfillment of our dreams is still anticipated. But the Psalmist knows that God has heard his prayer and the answer is only a matter of God’s good time. We have to wait patiently and fasten our hope on God. That’s why the Psalmist prays again: “O Lord turn back those who have turned away from us.” Bring about the great reversal, your marvelous conversion.

The Psalmist uses the metaphor of the dried river beds in the desert to the south of the Holy land. Over there they call them “Wadis.” Suddenly God sends a rain shower and rushing water fills them and suddenly plants grow out of nowhere and the desert changes into a lush green garden. God can change our lives that way. God can reverse our fortunes.

But sometimes there are famines and I’m sure the Psalmist knows about them from experience. There is hunger and thirst death and dying throughout the land. Rain refuses to come and bless the earth. But seeds have to be set aside. They can’t be eaten, even though the hunger bites the gut and spells death. Everything is so dry and parched that only our tears water the seeds as we plant them: no rain, only our tears! But “unless a seed falls and is buried in the ground and dies, it stays alone. But when it dies, it bears much fruit.” (John 12:24)

That’s why Christ came down to us and died for us and thereafter was resurrected, so he could bring us a great harvest, so we can rejoice, dance, and sing. We were lost and behold we are found, we died and behold we live. And in the great conversion, many again return to us. God will make our dreams come true and we will say with the other churches: “Yes, indeed! God has done great things for us!” Let us rejoice! Amen.

Written by peterkrey

July 29, 2011 at 8:46 pm

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