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Worte deutscher Weihnachtslieder zu Manteca, 2011

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MACHT HOCH DIE TÜR

Macht hoch die Tür’, die Tor macht weit,

Es kommt der Herr der Herrlichkeit,

Ein König aller Königreich,  ein Heiland aller Welt zugleich,

Der Heil und Leben mit sich bringt,

Der halben jauchzt, mit Freuden singt:

Gelobet sei mein Gott,  mein Schöpfer reich von Rat.

Er ist gerecht, ein Helfer wert,

Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,

Sein Königskron ist Heiligkeit,  Sein Zepter ist Barmherzigkeit,

All’ uns’re Not zum End’ er bringt,

Der halben jauchzt, mit Freuden singt:

Gelobet sei mein Gott,  mein Heiland groß von Tat.

O wohl dem Land,  o wohl der Stadt,

So diesen König bei sich hat,

Wohl allen Herzen insgemein,  da dieser König ziehet ein,

Er ist die rechte Freudensonn’

Bringt mit sich lauter Freud und Wonn’

Gelobet sei mein Gott,  mein Tröster früh und spät.

ES IST EIN ROS’ ENTSPRUNGEN

Es ist ein Ros’ entsprungen,  aus einer Wurzel zart,

Wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art.

Und hat ein Blümlein bracht,  mitten im kalten  Winter

Wohl zu der halben Nacht.

Das Röslein, das ich meine,  davon Jesaja sagt,

Hat uns gebracht alleine,  Marie, die reine Magd.

Aus Gottes ew’gem Rat,  hat sie ein Kind geboren,

Wohl zu der halben Nacht.

Das Blümelein, so kleine,  das duftet uns so süß,

Mit seinem hellen Scheine,  vertreibt die Finsternis.

Wahr’ Mensch und wahrer Gott,  hilft uns aus allem Leiden,

Rettet von Sünd und Tod.

 

VON HIMMEL HOCH

Von Himmel hoch da komm’ ich her,  Ich bring euch gute neue Mär,

Der guten Mär bring ich so viel,  davon ich sing’n und sagen will.

Euch ist ein Kindlein heut gebor’n, von einer Jungfrau auserkor’n,

Ein Kindelein so zart und fein,  das soll eur’ Freud’ und Wonne sein.

Es ist der Herr Christ, unser Gott, der will euch führn aus aller Not,

Er will eur’ Heiland selber sein, von allen Sünden machen rein.

Er bringt euch alle Seligkeit, die Gott der Vater hat bereit’t,

Daß ihr mit uns im Himmelreich  sollt leben nun in Ewigkeit.

Ach mein herzliebes Jesulein,  mach dir ein rein sanft Bettelein,

Zu ruh’n in meines Herzens Schrein,  daß ich nimmer vergesse dein.

LOBT GOTT IHR CHRISTEN ALLE GLEICH

Lobt Gott ihr Christen alle gleich,  in seinem höchsten Thron,

Der heut’ schließt auf sein Himmelreich,

Und schenkt uns seinen Sohn,  und schenkt uns seinen Sohn.

Er kommt aus seines Vaters Schoß, und wird ein Kindlein klein,

Er liegt dort elend, nackt und bloß,

In einem Krippelein,   in einem Krippelein.

Er äußert sich all’ seiner G’walt, wird niedrig und gering,

Und nimmt an sich ein’s Knechts Gestalt,

Der Schöpfer aller Ding’,   der Schöpfer aller Ding’.

Er wechselt mit uns wunderlich, Fleisch und Blut nimmt er an,

Und gibt uns in sein’s Vaters Reich

Die klare Gottheit dran,  die klare Gottheit dran.

Er wird ein Knecht und ich ein Herr,   Das mag ein Wechsel sein!

Wie könnt’ es doch sein freundlicher,

Das Herze Jesulein,  das Herze Jesulein.

Heut schleußt er wieder auf die Tür,  zum schönen Paradeis,

Der Cherub steht nicht mehr dafür,

Gott sei Lob, Ehr’ und Preis,   Gott sei Lob, Ehr’ und Preis!

ALLE JAHRE WIEDER

Alle Jahre wieder,  kommt das Christus Kind

Auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind.

Kehrt mit seinem Segen,  ein in jedes Haus,

Geht auf allen Wegen,   mit uns ein und aus.

Ist auch mir zur Seite,  still und unerkannt,

Daß es treu mich leite, an der lieben Hand.

 

AM WEIHNACHTSBAUM DIE LICHTER BRENNEN

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

Wie glänzt er festlich, lieb und mild,

Als spräch’ er:  Wollt in mir erkennen

Getreuer Hoffnung stilles Bild.

Zwei Engel sind hereingetreten,

Kein Auge hat sie kommen seh’n,

Sie geh’n zum Weihnachtstisch und beten

Und kehren wieder sich und geh’n.

Gesegnet seid ihr alten Leute

Gesegnet seist du, kleine Schar.

Wir bringen Gottes Segen heute

Und kommen wieder, nächstes Jahr.

 

IHR KINDERLEIN KOMMET

Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all!

Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall

Und seht, was in dieser hochheiligen Nacht

Der Vater im Himmel für Freude uns macht.

O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,

Seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl

In reinlichen Windeln das himmlische Kind,

Viel schöner und holder, als Engel es sind.

Da liegt es, Ihr Kinder, auf Heu und auf Stroh,

Maria und Joseph betrachten es froh,

Die redlichen Hirten knien betend davor,

Hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.

 

JOSEPH LIEBER, JOSEPH MEIN

[Frauen:]

Joseph, lieber Joseph mein,

hilf mir wieg’n mein Kindelein

Gott, der wird dein Lohner sein

im Himmelreich, der Jungfrau Sohn Maria.

[Männer:]

Gerne, lieb’ Maria mein,

helf ich wieg’n dein Kindelein,

daß Gott müss’ mein’n Lohner sein

im Himmelreich, der Jungfrau Sohn Maria.

[Alle:]

Heut’ soll alle Welt fürwahr

voller Freude kommen dar

zu dem, der vor Abrah’m war,

den uns gebar die reine Magd Maria.

 

KLING, GLÖCKCHEN, KLINGELINGELING

Kling, Glöckchen, klingelingeling,  kling, Glöckchen, kling.

Lasst mich ein, ihr Kinder,     ‘s  ist so kalt der Winter,

Öffnet mir die Türen,   lasst mich nicht erfrieren!

Kling, Glöckchen, klingelingeling,  kling, Glöckchen, kling.


Kling, Glöckchen, klingelingeling,  kling, Glöckchen, kling.

Mädchen, hört, und Bübchen,    macht mir auf das Stübchen,

Bring’ euch viele Gaben,   sollt euch dran erlaben!

Kling, Glöckchen, klingelingeling,  kling, Glöckchen, kling.

Kling, Glöckchen, klingelingeling,  kling, Glöckchen, kling.

Hell erglühn die Kerzen,   Öffnet mir die Herzen,

Will drin wohnen fröhlich,  frommes Kind, wie selig.

Kling, Glöckchen, klingelingeling,  kling, Glöckchen, kling.

 

KOMMET IHR HIRTEN

Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Frau’n,

Kommet, das liebliche Kindlein zu schau’n!

Christus der Herr ist heute geboren,

den Gott zum Heiland euch hat erkoren.

Fürchtet euch nicht.

Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,

was uns verheissen der himmlische Schall!

Was wir dort finden, lasset uns künden,

lasset uns preisen in frommen Weisen!

Halleluja!

Wahrlich, die Engel verkündigen heut

Bethlehems Hirtenvolk gar grosse Freud!

Nun soll es werden Friede auf Erden,

den Menschen allen ein Wohlgefallen!

Ehre sei Gott!

LEISE RIESELT DER SCHNEE

Leise rieselt der Schnee,   Still und starr ruht der See,

Weihnachtlich glänzet der Wald,

Freue dich,  Christkind kommt bald.

In den Herzen wird’s warm,  Still schweigt Kummer und Harm,

Sorge des Lebens verhallt,

Freue dich,  Christkind kommt bald.

Bald ist heilige Nacht,   Chor der Engel erwacht,

Hört nur,  wie lieblich es schallt:

Freue dich, Christkind kommt bald.

O DU FRÖHLICHE

O du fröhliche, o du selige

Gnadenbringende Weihnachtszeit !

Welt ging verloren, Christ ist geboren,

Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige

Gnadenbringende Weihnachtszeit !

Christ ist erschienen, uns zu versühnen,

Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige

Gnadenbringende Weihnachtszeit !

Himmlische Heere jauchzen dir Ehre

Freue, freue dich, o Christenheit!

Morgen, Kinder, wird’s was geben

Morgen, Kinder, wird’s was geben,
Morgen werden wir uns freu’n!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
Wird in unsrem Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
Heisa, dann ist Weinachtstag!

Wie wird dann die Stube glänzen
Von der großen Lichterzahl!
Schöner als bei frohen Tänzen
Ein geputzter Kronensaal!
Wißt ihr noch, wie voriges Jahr
Es am heil’gen Abend war?

Wißt ihr noch die Spiele, Bücher
Und das schöne Schaukelpferd,
Schöne Kleider, woll’ne Tücher,
Puppenstube, Puppenherd?
Morgen strahlt der Kerzen Schein,
Morgen werden wir uns freu’n.

 

O TANNENBAUM

O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter!

Du grünst nicht nur zur Sommerszeit,

Nein, auch im Winter, wenn es schneit,

O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen!

Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit

Ein Gruß von dir mich hoch erfreut

O Tannenbaum, o Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren:

Die Hoffnung und Beständigkeit

Gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit,

O Tannenbaum, o Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren:

 

ßER DIE GLOCKEN NIE KLINGEN

Süßer die Glocken nie klingen,   Als zu der Weihnachtszeit,

S’ist, als ob Engelein singen,   Wieder von Frieden und Freud’

Wie sie gesungen in seliger Nacht,

Wie sie geklungen in seliger Nacht,

Glocken mit heiligem Klang,   Klingt auch die Erde entlang.

O wenn die Glocken erklingen,   Schnell sie das Christkindlein hört,

Tut sich vom Himmel dann schwingen,   Eilet hernieder zur Erd,’

Segnet den Vater, die Mutter, das Kind,

Segnet den Vater, die Mutter, das Kind,

Glocken mit heiligem Klang,   Klingt auch die Erde entlang.

Klinget mit lieblichem Schalle,   Über die Meere noch weit,

Daß sich erfreuen doch alle,   Seliger Weihnachtszeit,

Alle aufjauchzen mit einem Gesang,

Alle aufjauchzen mit einem Gesang,

Glocken mit heiligem Klang,   Klingt auch die Erde entlang.

 

STILL, STILL, STILL

Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will!

Maria tut es niedersingen,

und ihr treues Herz darbringen.

Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will!

Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein schlaf!

Englein tun schön musizieren,

Bei dem Kripplein jubilieren.

Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein schlaf!

Groß, groß, groß, die Lieb’ ist übergroß.

Gott hat den Himmelsthron verlassen

Und muß reisen auf den Straßen.

Groß, groß, groß, die Lieb’ ist übergroß.

Auf, auf, auf, ihr Adamskinder auf!

Fallet Jesum all zu Füßen,

Weil er für uns d’Sünd tut büßen!

Auf, auf, auf, ihr Adamskinder auf!

Wir, wir, wir, wir rufen all zu dir:

Tu uns des Himmels Reich aufschließen,

Wenn wir einmal sterben müssen.

Wir, wir, wir, wir rufen all zu dir:

Ruh’t, ruh’t, ruh’t, weil’s Kindlein schlafen tut.

Sankt Josef löscht das Lichtlein aus,

Die Englein schützen’s kleine Haus.

Ruh’t, ruh’t, ruh’t, weil’s Kindlein schlafen tut.

 

Ausklang: bei Kerzenlicht.

STILLE NACHT

Stille Nacht, heilige Nacht,

Alles schläft, einsam wacht

Nur das traute hochheilige Paar,

Holder Knabe im lockigen Haar

Schlaf in himmlischer Ruh,’

Schlaf in himmlischer Ruh.’

Stille Nacht, heilige Nacht,

Gottes Sohn, oh wie lacht

Lieb’ aus Deinem göttlichen Mund,

Da uns schlägt die rettende Stund’

Christ, in Deiner Geburt,

Christ, in Deiner Geburt.

Stille Nacht, heilige Nacht,

Hirten erst kundgemacht,

Durch der Engel Halleluja,

Tönt es laut von ferne und nah,’

Christ, der Retter ist da,

Christ der Retter ist da!

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Written by peterkrey

November 28, 2011 at 9:38 pm

One Response

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  1. Danke für die tolle Sammlung von Weihnachtsliedern!

    Weihnachtslieder

    November 29, 2011 at 4:25 pm


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