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Advents-Weihnachts Gottesdienst in Christ Lutheran Church

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Advents-Weihnachts Gottesdienst in Christ Lutheran Church

Hast Du eine Christliche Geburtsurkunde für Liebe und Vergebung?

  1. Dezember, 2015, den Vierten Advents Sonntag

Wenn mein Vater, Pastor Rudolf Krey zu Weihnachten gepredigt hat, dann hat Gott ihm immer geistliche Geschenke in der Gestalt von neuen Einsichten in der Weihnachtsgeschichte gegeben. Mit anderen Geschenken ist er immer mit sehr wenig zufrieden gewesen. Er bekam immer ein Paar Strümpfe oder Taschentücher, Half und Half (Tobacco) Tabak für seine Pfeife, und echtes Lübecker Marzipan, an dem wir alle mitgegessen haben.

Ich kann mich an ein geistliches Geschenk errinern, nämlich, dass die Hirten die Vorläufer aller Pastoren waren, denn auf Latein ist ein “Hirte” ein “pastor.” Und wie Pastoren heutzutage Christus verkündigen, haben sie zuerst das Christkind verkündigt nachdem sie die frohe Botschaft von den Engeln gehört und das Kindlein zu Bethlehem angebetet hatten.

Oft habe ich auch so etwas erfahren. Als ich zuerst Hand Gesten bei der Erzählung der Weihnachtsgeschichte in einer dramatischen Vorführung versuchte, merkte ich, dass mit den Worten “den Menschen ein Wohlgefallen” das Christkind selbst als Gottes Geschenk zu Weihnachten angedeutet war, und dabei die Frage, ob Friede auf Erden für alle Menschen oder nur die Gläubigen gilt, hinfällig ist.

Im Zentrum dieser Geschichte ist die Geburt des Christkindes. Aber wir und alle Kinder sind in dem Christkind einbegriffen und daher gibt es Freude bei jeder Geburt. Daher strahlen die Eltern mit Freude bei der Geburt, auch durch die Tränen, die unter den Augen noch nicht getrocknet sind.

Der Zeitpunkt in der Geschichte und der Kalender selbst war damals mit Regenten und Königen angedeutet. Dadurch wird auch die Geschichtlichkeit dieser Botschaft begründet. Geboren ist das Christkind als Kaiser Augustus regierte und als Quirinius Landpfleger in Syrien war. Heute würden wir sagen, in der Zeit unseres Präsident Barack Obama, mit Franziskus, dem Papst, und Gerry Brown, unserm Gouveneur. Wir könnten sagen, an diesem Zeitpunkt ist das Christkind in der Krippe unseres Herzens geboren.

Nun aber öffnet sich der Himmel und des Herrn Engel trat zu den Hirten und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie. Diese Geburt ist gross! Wir müssen diese Geburt mit einem Vergrösserrungs-glas ansehen, so zu sagen, weil sie von besonderer Wichtigkeit ist, denn der ganze Kalender des Westens gilt als vor oder nach Christus, d.h., Anno Domini, im Jahr unseres Herrn. Auch wenn wir heutzutage seinen Name auslassen, fängt es dennoch mit Christus Geburt an. Daher ist diese Geburt sehr gross oder wichtig zu betrachten. Denn nicht ein Kaiser, sondern Christus ist geboren. Das römische Reich hat für eine gewisse Zeit bestanden, und andere Reiche sind vor and nach Rom gekommen und wieder gefallen, aber Christi Himmelreich besteht von nun an bis in Ewigkeit.

Denn seine Macht ist die Liebe; seine Verheissung, die Fülle des Lebens; sein Wort, die Wahrheit; sein Himmelreich besteht ohne Gewalt, sondern durch freie Überzeugung, die zum Glauben führt. Sein Gnadenreich wird ohne Armeen, d.h., nicht militärisch, sondern durch Feldzüge von Erneuerungen des Lebens und Heilungen der Blinden, Lahmen, Stummen und Tauben erweitert.

Marien Sohn, d.h., Jesu Geburt ist daher etwas sehr grosses oder wichtiges. Der Schöpfer des Himmels und der Erden, der Vater-Gott, den unser ganzen Welt-all nicht fassen kann, ist zu uns gekommen in diesem Christkinde, an der Brust der Mutter Maria und danach in der armseligen Krippe liegend.

Jesaja sagt: Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn, aber Israel kennt nicht und mein Volk versteht’s nicht. (1:3) Daher, obwohl kein Tier in dieser Geschichte vorkommt, haben wir das liebe Vieh rund um die Krippe herum. Denn zum grössten Teil für Gott und seinen lieben Sohn haben wir kein Raum in der Herrberge von unseren Herzen.

Daher hat Gott unwichtige, gewöhnliche Menschen erwählt, wie Maria, jung, wahrscheinlich 12 bis 14 Jahren alt, die dann schwanger mit Gottes Sohn wurde; und Josef, der wahrscheinlich schon alt war. Gott hat ganz gewöhnliche und armselige Leutchen erwählt, so wie Du und ich. Auch als die Engel kamen, erschienen sie nicht vornehmen und hoch-erhabenen Menschen, sondern armen Hirten, die auch Nachts arbeiten mussten. Hier haben wir kein Gebot eines Kaisers, sondern die Verkündigung von Christus, wo die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten werden, denn dadurch werden Alle in der Liebe Gottes eingeschlossen.

Als gewöhnliche Leute sind wir auch bei Gott eingeladen zu der Krippe des Christkindes zu kommen, wie die Kinder. Wenn wir das Christkind anbeten, wird es in unserem Herzen geboren, denn Christus ist für uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, damit die Klarheit des Herrn über uns kommt, und die Engel herauf und herab über uns jauchzen, damit der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft, auch in unseren Herzen waltet weil wir die Schwestern und Brüdern, Geschwister unsers Herrn Christus, d.h., auch Kinder Gottes geworden sind. Daher singen wir und freuen uns, denn Gott hat grossartiges für uns getan. Amen.

Written by peterkrey

January 2, 2016 at 5:03 pm

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